Med-El an Sinne interessiert

Der Mietvertrag ist zwar noch nicht unterzeichnet, es ist aber fast sicher, dass Med-El ein Science Center im ehemaligen Sinne errichten wird. Dies scheint für alle Beteiligten die beste Lösung für diese lange, widrige Geschichte zu sein.

(vk). Das Sinne macht nun schon seit Ende vergangenen Jahres von sich reden. Ursprünglich war ge­plant, dass in das Gebäude in der Wilhelm-Greil-Straße die Tanzschule Polai einzieht, um die Stadtsäle frei für den Bau des Hauses der Musik zu machen. Die Verhandlungen mit der Tanzschule scheiterten aber kurz vor Baubeginn. Daraufhin wurde ein sofortiger Baustopp verhängt und eine neue Nutzung erarbeitet.

Science Center „Hörwelten“
Nun scheint eine für alle annehmbare Lösung in Sicht zu sein. Die Firma Med-El ist daran interessiert, ein Science Center im ehemaligen Sinne zu errichten. Es soll ein interaktives Museum mit dem Namen „Hörwelten“ werden. „Wir haben dem damals teuren Kauf des Sinnes nur zugestimmt, damit die Tanzschule Polai eine neue Bleibe bekommt, nun ist diese aber abgesprungen. Die Lösung mit Med-El ist jetzt geradezu ideal. Ein Verkauf des Gebäudes hätte derzeit kein gutes Geschäft abgegeben“, freut sich Vizebgm. Franz Gruber. „Springt Med-El nun doch noch ab, wüsste ich nicht, wie man das Sinne sonst nutzen könnte“, fügt er hinzu.

„Letzter Ausweg aus Dilemma“
Auch für StR Marie-Luise Pokorny-Reitter ist diese Lösung eine gute: „Das ist wohl der letzte Ausweg aus dem Dilemma. Steigt Med-El aus, muss man diesen Liegenschaftsanteil verkaufen und hoffen, dass man den Kaufpreis wieder reinbekommt.“ Für Bgm. Christine Oppitz-Plörer gibt es an dem geplanten Vorhaben keine Zweifel mehr. „Die Frage, was passiert, wenn Med-El nicht ins Sinne geht, stellt sich erst gar nicht“, kommentiert Oppitz-Plörer.

Kurz vor Vertragsunterzeichnung
Laut IIG-GF Franz Danler steht man kurz vor der Mietvertragsunterzeichnung: „Noch ist der Vertrag nicht unterschrieben, aber es hat bisher immer sehr, sehr gute Gespräche gegeben.“ Sollte der Mietvertrag unterzeichnet werden, werde sofort das Bauvorhaben eingereicht. Der Stadtsenat hat das Projekt bereits abgesegnet. Danler möchte möglichst schnell und noch in diesem Jahr mit den Bauarbeiten beginnen. Wann genau diese starten können, hänge aber von den Bauverhandlungen ab.

Für Med-El noch nichts sicher
Etwas vorsichtiger sieht es die Firma Med-El selbst. Der für dieses Projekt Verantwortliche Eckhard Schulz weist daraufhin, dass es „noch in keiner Weise zu einem schriftlichen Abschluss mit der IIG gekommen ist.“ Man werde, falls der Vertrag abgeschlossen wird, wohl erst Mitte 2012 wirksam werden. Er bestätigt aber: „Beide Seiten haben die Absicht dieses Projekt aufzubauen, es könnte sein, dass die Verträge bald abgeschlossen werden.“

Wegen des nicht zustande gekommenen Vertrages mit der Tanzschule Polai will die IIG vorerst übrigens nicht klagen. „Wir versuchen die Causa einvernehmlich zu lösen“, klärt Danler auf.

Autor:

Verena Kretzschmar aus Innsbruck

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