Impressionen von der 23. ART Innsbruck
Oberländer Künstler auf internationaler Kunstmesse ART Innsbruck 2019 vertreten

Drei Künstler, die bereits mehrmals auf der ART Innsbruck vertreten waren: v.l.n.r. Harry Triendl, Multimediakünstler und Multiinstrumentalist aus Telfs, Marika Wille-Jais, Malerin aus Tarrenz und Rostbaron Bernhard Witsch, Metallkünstler aus Telfs.
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  • Drei Künstler, die bereits mehrmals auf der ART Innsbruck vertreten waren: v.l.n.r. Harry Triendl, Multimediakünstler und Multiinstrumentalist aus Telfs, Marika Wille-Jais, Malerin aus Tarrenz und Rostbaron Bernhard Witsch, Metallkünstler aus Telfs.
  • hochgeladen von Alexandra Rangger

INNSBRUCK/IMST(alra). Die ART Innsbruck war in den letzten Tagen Anlaufstelle für Kunstbegeisterte aus nah und fern. Die Messe startete am 16. Jänner mit einer Preview und einer Soiree in die 23. Auflage. Vom 17. bis 20. Jänner präsentierten 90 Galerien und Kunsthändler internationale Vertreter zeitgenössischer Kunst des 19. - 21. Jahrhunderts.


Das Spektrum der gezeigten Exponate war umfassend – die Vielfalt des gebotenen sprach für die Freiheit der Kunst, die sich ihre individuelle Qualität im Auge des Betrachters erschließen darf. Von Gemälden, Grafiken, Fotografien, Skulpturen, Objekten und Installationen bis hin zu Beiträgen aus dem Bereich Neue Medien bot die Messe Kunstschaffenden und Kunstinteressierten eine Plattform der Begegnung. Für Johanna Penz, Gründerin und Direktorin der ART Innsbruck ist die Verbindung von Vielfalt mit Internationalität wichtig. Der Zugang zu Kunst soll laut Penz qualitätvoll und unprätentiös sein.

Künstler aus dem Oberland gut vertreten

Auch das Oberland erwies sich auf der ART Innsbruck deutlich vertreten. Dietmar Hosp, Kunsthalle Galerie Hosp aus Nassereith, ist seit 22 Jahren fixer Bestandteil der Messe. An seinem Stand waren die Arbeiten der Imster Malerin Daniela Pfeifer neben Werken von Herbert Danler, Patricia Karg, Anneliese Pichler, Peter Kohl, Gerald Moroder, Horst Rainer und Hans Seifert zu sehen. Marika Wille-Jais aus Tarrenz zeigte ihre abstrakten Bilder in Kombination mit den Skulpturen von Rostbaron Bernhard Witsch aus Telfs – zu finden am Messestand von Immaginaria Arti Visive. Der Metallkunst von Bernhard Witsch begegnete man auch bei ARTINNOVATION. Ebenso den Bildern von Aline Schenk aus Telfs und Barbara Schuster aus Breitenwang. Harald Lugsteiner aus Imst präsentierte durch die galerie-le-art seine Objekten aus Edelstahl, Holz und Stein und auch die Imsterin Evelin Juen stellte am selben Stand ihre Fotografien zur Schau.

Audiovisuelle Impressionen zum Auftakt

Der Eröffnungsabend hielt neben den ersten Impressionen der Ausstellung auch ein audiovisuelles Highlight bereit. Seit mittlerweile zwölf Jahren bereichern die Beiträge des Musikers und Komponisten Norbert Zehm den Auftakt der Veranstaltung. Mit der Performance „White Objects", die Elemente aus Musik, Tanz und visueller Kunst vereinte, begeisterten Norbert Zehm am Klavier und der Telfer Multimedia-Performer und Multiinstrumentalist Harry Triendl an Touchguitar und Visuals. Ausdrucksstark getragen wurde die Aufführung durch die Tänzerin Marie Stockhausen.

Thematische Schwerpunkte

Dem Thema Druckgrafik widmete sich auf der ART 2019 eine Sonderschau, die der Innsbrucker Galerist Clemens Rhomberg zeigte. Druckgrafiken aus der zweiten Hälfte des 20. und frühen 21. Jahrhunderts waren als Holzschnitt, Lithografie, Radierung, Siebdruck und Aquinta zu sehen. Unter anderem mit Andy Warhol, Gottfried Helnwein, Roy Lichtenstein und Hermann Nitsch führte die Schau das Genre eindrucksvoll vor. Die Galerie Dikmayer aus Berlin präsentierte in einem Sonderschau-Spezial Einblicke in den „Phantastischen Realismus". Rudolf Hausner, Ernst Fuchs, Arik Brauer reihten sich mit ihren Exponaten als die wichtigsten Beispiele der Wiener Schule in dieses Ausstellungssequel. Eine weitere Sonderschau bezog sich auf die Arbeiten der Bergmalerin Helene Maria Schorn. Ihre „Tiroler Berge" in Öl bestimmten die Präsentation der ATC ART Trading aus Salzburg.

Raum für viele Facetten der Kunst

Bekannte Werke namhafter Größen reihten sich neben neu zu entdeckende Künstler – insgesamt bestimmten Galerien aus zehn Nationen die internationalen Impressionen. Trotz der Fülle des Angebots und der teils sehr dicht bestückten Galeriestände ließ die Dimension der Messehalle in einigen Bereichen angenehme Weite und ausreichend Abstand zur freien Betrachtung der Exponaten zu. Für abwechslungsreiche Impulse und die Befriedigung unterschiedlicher Ansprüche und Geschmäcker war auch 2019 gesorgt. Stilistische Strömungen, zeitlose Klassiker, eigenwillige Interpretationen, überraschende Statements, wohltuende Reduktion und fordernde Üppigkeit regten zur vielschichtigen Betrachtung und Kommunikation rund um die Kunst und ihre unerschöpflichen Themen, ihre Positionen und Potenziale sowie die Diversität in Ausdruck und Eindruck an.

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