Igls
Rasche Lösung für Talstation und Sportspange gefordert

Igls: Eine rasche Lösung für Talstation und Sportspange wird gefordert.
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  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Der Stadtblatt-Bericht über den aktuellen Zustand der Patscherkofelbahn Talstation hat für Aufsehen gesorgt. Neben der Sorge über die weitere Entwicklung gibt es auch konkrete politische Forderungen. GR Mariella Luz fordert eine rasche Nutzung der Talstation, Stadträtin Elisabeth Mayr erinnert an die vorliegende Pläne in Sachen Sport.

Keine Entscheidung

Die Talstation der Patscherkofelbahn wurde 1928 erbaut und steht unter Denkmalschutz. Im Juni 2017 war man sich über die Nutzung der Talstation einig: "Die neue Funktion der Talstation als offenes Zentrum für Igls, der Stadt und die Region hat auch Wirkung auf die unmittelbare Umgebung. Der Vorplatz, die umliegenden Parkplätzen, die Box für die Jugend und der geplanten Sportbereich Zimmerwiese sind unter diesem Aspekt rasch neu zu überdenken und zusammen zu überarbeiten." Im Feber 2020 schlug Bürgermeister Georg Willi einen Ideenwettbewerb rund um die leerstehende Talstation der alten Patscherkofelbahn in Igls vor. Vorgesehen dafür waren rund 150.000 Euro, die ursprünglich für die Nachnutzung vorgesehenen drei Millionen Euro wurden für die Mehrkosten der neuen Bahn aufgewendet. Der Agrargemeinschaft Igls erinnert an die vertragliche Zusicherung, die alte Talstation zu erhalten, zu adaptieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Idee war am 19. Feber 2020 im Stadtsenat, es wurde aber kein Beschluß gefasst. Politisch hat sich der Stadtsenat im November 2020 mit der Frage "Konzept zur Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen für eine künftige Eingliederung des Gebäudes in die IIG" beschäftigt.

Rasche Lösung gefordert

„Beim Projekt der alten Patscherkofelbahn-Talstation ist eindeutig der Bürgermeister am Zug. Durch die von den Grünen immer wieder befeuerte Dauerdebatte rund um die Wahl des Vizebürgermeisters hat Bürgermeister Georg Willi wohl den Blick für das Wesentliche verloren und viele Projekte, wie eben die Talstation, sind leider in den Hintergrund gerückt. Es muss rasch eine Lösung zur Nachnutzung der Talstation in Igls gefunden werden, da dieses Objekt zur Zeit dem Verfall preisgegeben ist und sich mehr und mehr zu einem Schandfleck entwickelt. Auch bei der längst versprochenen Sportspange gehört endlich der Turbo eingeschalten“, so das ÖVP-Mitglied im Igler Unterausschuss, GR Mariella Luz.

Nutzungspläne liegen vor

„Die Pläne und Möglichkeiten für den Sport im Bereich Zimmerwiese wurden vom Sportamt mit dem Unterausschuss Igls bereits vor mehr als einem Jahr abgestimmt und die Ergebnisse dem Beirat für Großprojekte längst übermittelt“, erklärt Sportstadträtin Elisabeth Mayr und betont, dass das Konzept sowohl eine Sommer- als auch Winternutzung vorsieht, zum Beispiel durch den Bolzplatz, der im Winter als Kunsteislaufplatz genutzt werden soll. Schon vor zwei Jahren wurde zusätzlich geprüft, ob die Räumlichkeiten der alten Patscherkofel-Talstation für die Nutzung als Kinderkrippe und/oder Kindergarten geeignet wären. Leider war das Ergebnis negativ. Eine Nutzung für Vereinszwecke im Bereich Jugend begrüßt Mayr aber ausdrücklich, sieht hier aber die dafür zuständigen KollegInnen am Zug.

Gastrobetrieb als Wunsch

Als Verantwortliche für die Agenden des Behindertenbeirates wünscht sie sich jedenfalls in der Talstation einen Gastronomiebetrieb, der barrierefrei und wirklich für alle offen ist – also auch für Familien mit Kinderwagen, die Jugend, RollstuhlfahrerInnen, gebrechliche Personen, usw. – und im Zusammenspiel mit Sport und Freizeit eine weitere Belebung des Areals für Jung bis Alt bewirkt.
Abschließend stellt Mayr fest, dass der „Umsetzungshorizont“ in einer Vereinbarung mit der damaligen Bürgermeisterin ursprünglich für 2020 festgesetzt wurde, es also höchste Zeit ist, mit der Umsetzung zu beginnen.

Kritik

Kritisch wird die Handlung von zahlreichen Leserinnen und Lesern beobachtet. "Steht alles unter Denkmalschutz, bis die Gebäude total verfallen sind und dann: Renovierung ksotet zuviel und ist nicht möglich und dann muss es abgerissen werden", ist u.a. in den Kommentaren zu lesen. Und der Verfall wird nicht nur bei der Taltstation geordet: "Ist doch dasselbe mit der Hungerburgtalstation und der Rotunde."

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