Rattenplage
Ratlos bei Ratten

Nahaufnahme einer der kleineren Ratten
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  • Nahaufnahme einer der kleineren Ratten
  • Foto: ©Michael Steger
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INNSBRUCK. Wer in Innsbruck Nagetiere sehen möchte der muss sich momentan gar nicht die Mühe machen den Biber im Alpenzoo zu besuchen. Der  kleine Grünstreifen am Marktplatz beheimatet aktuell dutzende Ratten, die sich scheinbar schon häuslich eingerichtet haben. 

Eigentlich handelt es sich bei Ratten um scheue Tiere. Speziell in der Winterzeit werden sie auf Grund des niedrigen Wasserpegels kaum gesichtet. Anders ist das aktuell am Innsbrucker Marktplatz. Die kleine Grünanlage wird aktuell von einer Vielzahl von Ratten heimgesucht. Wer sich ruhig verhält kann das Treiben der Nager von der in Regenbogenfarben gehaltenen Bank, die für ein weltoffenes Innsbruck steht und 2019 an eben jener Stelle von Innsbrucker Gemeinderäten und Gemeinderätinnen eingeweiht wurde, beobachten. Ein wahllos am Boden platzierter Zettel weißt darauf hin, dass sich die Nager bereits fleißig an die Arbeit gemacht haben, die gesamte Grünfläche zu untertunneln. 

Stadtmagistrat

In Innsbruck ist die Stadtgartenverwaltung (MA2) für die Bekämpfung des Problems verantwortlich. Wie Thomas Klingler, der Verantwortliche für sämtliche Grünanlagen Innsbrucks erklärt, wisse man von dem Problem: "Unser Problem ist, dass die Ratten am Marktplatz gefüttert werden, wir schicken zwar immer wieder Leute hin, die das Futter beseitigen, aber solange man im Stadtgebiet auch Tauben füttert, füttert man die Ratten mit. Wir sind in Zusammenarbeit mit einer Firma, die sich für uns um die Bekämpfung der Ratten kümmert." Neben der Akutbekämpfung gibt es auch ein Monitoring System, das die Problemstellen in der Stadt aufzeigt. 

Bekämpfung

Grundsätzlich seien Ratten zwar Krankheitsüberträger, man müsse aber nicht um die eigene Gesundheit fürchten, weiß Klingler von keinem Fall wo Ratten aktiv auf Menschen zugegangen wären. Auch die im betreffenden Park platzierten Bäume sind durch das Rattenauftreten nicht gefährdet jedoch würde die aktuell noch im Park platzierte Krippe, die Bekämpfung erschweren, da sich etliche Ratten auch unter dieser verkriechen. 

Aus dem Büro der Amtstierärztin, die für Wildtiere wie Ratten zwar nicht zuständig ist, weist man auf Nachfrage hin, dass das selbständige Ausbringen von Rattengift strengstens untersagt ist. Die von Spezialfirmen ausgebrachten Rattenfallen, sorgen dafür, dass die Ratten das Gift in ihren Unterschlupf einbringen. Das soll verhindern, dass Ratten von Hunden gefressen werden und somit selbst mit Rattengift in Kontakt kommen.

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