Reiten trotz der Behinderung

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INNSBRUCK. Birgit Federspiel hat sich ein großes Ziel gesetzt: Sie will Menschen mit Behinderung das Reiten nach ihren Möglichkeiten so gut beibringen, dass sie integrativ mit anderen Gruppen mitreiten können. Seit April 2010 besuchte sie dazu einen Kurs. Nun möchte sie Schritt für Schritt mit der Therapie beginnen. Im Reithof Igls hat sie dazu geeignete Pferde ausgewählt. Schimmel Rudolfo (im Bild) scheint für die Arbeit mit Menschen mit Handicap geeignet zu sein. „Die Arbeit mit behinderten Menschen ist auch für Pferde sehr anstrengend und erfordert höchste Konzentration. Die Pferde dürfen weder überempfindlich noch schreckhaft sein“, so Federspiel. Wichtig sei es auch, die Menschen nicht zu überfordern. Nur dann sind Erfolge erzielbar. „Im Kurs haben wir es beispielsweise geschafft, eine Spastikerin, die ihre Beine kaum bewegen kann, gerade auf das Pferd zu setzen. Das Mädchen hatte eine Riesenfreude und strahlte“, erzählt Birgit Federspiel. Solche Ereignisse haben sie motiviert.

Patenschaften für Kinder
„Pferde eignen sich für eine Therapie ideal, weil sie jedem Menschen wertfrei gegen-überstehen“, sieht Federspiel die Vorteile in dieser Therapie.

Künftig möchte Federspiel ihren eigenen Therapiebereich aufbauen, wo Sponsoren Partnerschaften für behinderte Kinder übernehmen. Die Krankenkasse bezahlt solche Behandlungen nämlich nicht.

Autor:

Verena Kretzschmar aus Innsbruck

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