Rettung in Ibk nun vereint

Malteser

Bietergemeinschaft gewinnt Rettungsausschreibung: Enge Zusammenarbeit in Innsbruck

Die Rettungsausschreibung hat hohe Wellen geschlagen, stand doch u.a. die Existenz der Freiwilligen auf dem Spiel. Letzte Woche konnte aufgeatmet werden und alle Beteiligten aus Innsbruck geben sich optimistisch.

(vk). Das Rote Kreuz, der Samariterbund, die Malteser, die Johanniter und der Österreichische Rettungsdienst (ÖRD) bildeten zusammen die Bietergemeinschaft, welche den Zuschlag für die Rettungsausschreibung nun nach einer zweiwöchigen Schweigepflicht erhalten wird.

Die Reaktionen der Organisationen in Innsbruck sind durchwegs positiv. „Natürlich sind wir froh, dass wir den Zuschlag bekommen haben“, so Robert Lauf, Prokurist des Samariterbundes Tirol, „nun muss ausgehandelt werden, wer wie für was in Zukunft zuständig ist. Spätestens am 1.1.2011 sollte dann alles laufen!“

Ulrich Thun-Hohenstein, Leiter der Malteser in Tirol, sieht in der Zukunft eine Erweiterung der Aufgaben: „Bisher hatten wir nur mit dem Krankentransport zu tun, in Zukunft werden wir auch in der Notfallrettung tätig werden. Vermutlich werden die Aufgaben dann anteilsmäßig verteilt.“

Anteilsmäßige Verteilung
Thun-Hohenstein vermutet, dass das Rote Kreuz, die größte Organisation in Innsbruck, dabei wohl den größten Teil ausmachen wird.

Die Johanniter sehen sich auf dem zweitgrößten Platz in der Stadt; Leiter Walter Eheim: „Unsere Hauptgebiet wird Innsbruck mit Umgebung bleiben. Qualitativ ist diese Gemeinschaft sicher ein Fortschritt. Wir hoffen, dass sich die Wartezeiten eher verkürzen und effizienter geplant wird.“

103 Jahre lange Erfahrung zählt
Obmann vom Roten Kreuz in Inns­bruck, Maximilian Langer, freut sich besonders, dass langjährige Erfahrung bei der Ausschreibung gesiegt hat: „Wir bestehen seit über 103 Jahren, wir wissen, wovon wir reden. Wir werden die gleich gute Qualität leisten wie bisher. Speziell für die Innsbrucker Bevölkerung wird die bessere Zusammenarbeit in der Versorgung spürbar sein.“ Bei den Verhandlungen untereinander habe es bisher keine Probleme gegeben, hört man von allen Seiten. Wie die eigentliche Vergabe nun unter den einzelnen Organisationen vonstattengeht, wird sich zeigen.

Autor:

Stadtblatt Innsbruck aus Innsbruck

following

Du möchtest diesem Profil folgen?

Verpasse nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melde Dich an, um neuen Inhalten von Profilen und Bezirken in Deinem persönlichen Feed zu folgen.

2 folgen diesem Profil

Regionaut werden!

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?
Werde Regionaut!

Regionaut werden!

Kommentare

online discussion

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Du möchtest selbst beitragen?

Melde Dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.