Sakrales Kleinod eingeweiht

Abt Raimund Schreier von Wilten bei der Festpredigt.
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  • Abt Raimund Schreier von Wilten bei der Festpredigt.
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Wiltener Abt Schreier segnete die Höttinger Bild Kapelle
Zum feierlichen Abschluss der diesjährigen Höttinger-Bild-Woche fand am Samstag, dem 4. Juli, die Segnung des renovierten Wallfahrtsortes durch den Wiltener Abt Raimund Schreier OPraem statt.

".... dann mögen alle Pilger verwandelt zu einem anderen Christus nach Hause gehen und dort so wirken wie er!" meinte Abt Schreier in seiner Predigt im Festgottesdienst zum Abschluss der Bild-Woche und Kapellensegnung. Ja, wenn jeder Christ nach jeder Eucharistiefeier solcherart verwandelt nach Hause gehen würde und die Nachfolge Christi antreten würde, hätten wir wirklich paradiesische Zustände. Nun, noch ist es nicht ganz so weit, aber ein Kraftort wie das Höttinger Bild trägt sicher wesentlich dazu bei.

Höttinger Bild Woche

Allein bei der vergangenen Höttinger Bild-Woche sind an jedem der sechs Tage mehr als 100 Leute an den heißen Abenden zum Wald-Kirchlein gepilgert, dem der Student Franz Peier sein Entstehen verdankte, der 1675 ein Marienbild an einen Baum heftete um dort für sein Studium zu beten. Bald folgten ihm andere, und so wurde es im Laufe der Zeit zu einem Pilgerort, "Maria im Höttinger Bilde, der Studenten Zuflucht", an den z.B. auch der langjährige Innsbrucker Bischon Reinhold Stecher sehr gerne kam, nach dem in diesen Tagen auch der beliebte Waldweg mit den Kreuzwegstationen benannt wurde. Abt Schreier nannte den Platz einen Ort der Rast und Ruhe, des Gebetes, des Friedens aber auch eine Ort, der auch schon Böses gesehen hatte. So wurde in den 90-er Jahren hier eine Bluttat verübt: eine Beterin, eine Kleine Schwester nach Charles de Foucault, von einem Psychpathen niedergestochen, hatte aber Gott sei Dank überlebt.

Aufwändige Renovierung

"Mögen weiterhin viele Studenten und andere Menschen an diesen Ort kommen und ihre Gebete wie Weihrauch aufsteigen lassen", meinte der Abt. Pfarrere Werner Seifert OPraem und Kooperator Chrysanth Witsch bedankten sich anschießend an die Messe bei allen Firmen und Handwerkern des Umbaues, den zuständigen Behörden, allen Förderern und Spendern und auch allen Mitwirkenden an diesem speziellen Gottesdienst, allen voran den Mitzelebranten, den Schützen mit ihren zwei Ehrensalven, dem Chrysosthomos-Chor, allen Vereinsabordnungen und auch den unermüdlichen Helfern bei Messen, Wallfahrten und Agapen sowie den Betreuern der Kirche und der Anlage. Pfarrer Werner Seifert sprach an dieser Stelle noch ein ganz besonders herzliches Dankeschön an seinen Kooperator Crysanth aus, der die Verantwortung für diesen Umbau getragen hatte: "Wir sind ein gutes Seelsorgeteam!" Und es ist ein gut gelungenes Werk geworden.

Wo: höttinger Bild, Innsbruck auf Karte anzeigen
Autor:

Mag. Monika Himsl aus Innsbruck

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