Euroantik
Schauen, staunen, kaufen

Waldi Lehnertz, Detlev Kümmel und Horst Kordes bieten eine unterhaltsame Euroantik.
  • Waldi Lehnertz, Detlev Kümmel und Horst Kordes bieten eine unterhaltsame Euroantik.
  • Foto: Foto: CMI
  • hochgeladen von Georg Herrmann

Österreichs größte Antiquitätenmesse findet vom 25. bis 27. Oktober in der Halle B der Messe Innsbruck statt. Neben rund 125 Ausstellern aus zehn Nationen mischen auch die TV-Antiquitätenhändler „Waldi“ Lehnertz und Detlev Kümmel im dreitätigen Antiquitätenhandel mit. Begleitet wird die 52. Ausgabe von einer Sonderausstellung des Österreichischen Künstlers Horst Kordes und einer Sonderausstellung der Tiroler Kaiserjäger.

INNSBRUCK (red). "Sammler von Antiquitäten und exquisiten Altwaren sowie Interessierte sind zum Entdecken, Stöbern und Kaufen eingeladen“, erklärt Veranstalter Joel Lanbach von Zeitlos Handel & Veranstaltungen. Rund 125 nationale und internationale Händler werden ihre Waren in der Messehalle B auf einer Gesamtfläche von über 7.000 Quadratmetern ausstellen. "Das Spektrum der EUROANTIK umfasst Objekte aus der Zeit der Gotik, der Renaissance, des Barock oder des Biedermeier und reicht über ART Deco, Glas, Silber, Uhren, Porzellan, Skulpturen, Gemälde, Textilkunst, Möbel bis hin zu Schmuck und vielem mehr“, schildert Lanbach. Mitten im Antiquitätengetümmel sind auch die Antiquitätenhändler "Waldi“ Walter Lehnertz und Detlev Kümmel, bekannt aus der ZDF-Sendung "Bares für Rares“, als Mitaussteller anzutreffen.

Beitrag zum Umweltschutz

„Das Thema Nachhaltigkeit ist nun schon seit einigen Jahren in aller Munde“, erklärt Veranstalter Joel Lanbach. Die EUROANTIK treffe deshalb mit ihrer 52. Auflage den Puls der Zeit und würde zum Teil Jahrhunderte alte Stücke zeigen, wie beispielsweise Möbel, die meist in Handarbeit hergestellt wurden und aufgrund ihrer Qualität den nächsten Generationen weitervererbt werden könnten, betont Lanbach: „Man erwirbt auf der Messe somit nicht nur ein hochwertiges Stück, sondern leistet im Sinne des nachhaltigen Konsums zugleich einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt.“

Messe für jeden Geldbeutel

„In ihrer seit über 27-jährigen Geschichte der EUROANTIK ist diese Messe zu einem fixen Bestandteil in der Landeshauptstadt Innsbruck geworden und seitdem nicht mehr wegzudenken“, weiß auch Stefan Kleinlercher, Abteilungsleiter für Messen der Congress Messe Innsbruck (CMI). Laut Kleinlercher werden bis zu 9.000 antik- und kunstinteressierte Besucher auf dem Messegelände in Innsbruck erwartet. Das Angebot der Händler sei dabei groß: „Es reicht von den hochwertigsten Antiquitäten in Museumsqualität bis hin zu feinstem Trödel, der zu moderaten Preisen erstanden werden kann. Durch die Vielfältigkeit der angebotenen Waren ist für jeden Geldbeutel – ob groß oder klein – das richtige dabei“, schildert Kleinlercher.

Sonderausstellungen

Neben den tausenden Antiquitäten bietet die 52. EUROANTIK weitere Attraktionen. „Eine davon ist die Sonderausstellung von Horst Kordes“, erklärt Veranstalter Helmut Zaggl. Der 61-jährige Künstler wurde 1958 in Wels geboren und war drei Jahre lang unter Friedensreich Hundertwasser in Wien tätig, wo er zu einem geschätzten Pop-Art-Künstler heranreifte. Gemeinsam mit James Rizzi, Romero Britto und Wolfgang Lösche nahm er am Krefelder „Kunstwall“ teil. Seine Werke sind sowohl auf internationalen Ausstellungen wie im Mocca Museum in Peking als auch auf der Art Basel in Miami zu bestaunen. Neben den Werken von Horst Kordes stellt das „Tiroler Kaiserjäger Militärsanitätswesen“ ein weiteres Highlight auf der 52. EUROANTIK dar: „Die Ausstellung führt dem Publikum in anschaulicher Weise die Verwundeten-Versorgung vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis in die jüngere Vergangenheit vor Augen und gibt Einblicke in die Feldchirurgie, in die Bergung und in die Behandlung verwundeter Soldaten“, erklärt Zaggl. Der Alt-Kaiserjägerclub und das Österreichische Bundesheer unterstützen die Ausstellung.

Infos

· 25.–27. Oktober 2019
· Messe Innsbruck
· Öffnungszeiten: Freitag 13.00–18.00 Uhr, Samstag und Sonntag 10.00–18.00 Uhr
· Barrierefreier Zugang am Eingang Süd, Ing.-Etzel-Straße

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