Schloss Ambras: Kaum Parkplätze und keine Gastro

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2017 soll für das Schloss Ambras ein großes Jahr werden. Doch derzeit stehen die Zeichen auf Stunk.

AMRAS. 2017 ist es genau 450 Jahre her, dass der große Stifter Erzherzog Ferdinand II. die Herrschaft in Tirol übernahm. Schloss Ambras ließ der Habsburger eigens für seine gewaltige Kunst- und Rüstungssammlung errichten, daher gilt das Bauwerk oberhalb von Innsbruck als ältestes Museum der Welt. Doch den Verantwortlichen für die Sammlung ist angesichts des anstehenden Jubiläums nicht zum Feiern zumute. Denn Schloss Ambras versinkt in einem Strudel an Zuständigkeitsstreitigkeiten, verschleppten Investitionen und Fehlentscheidungen. Die Sonderausstellung zu Ehren Ferdinands droht ein Fiasko zu werden.

Kaum Parkplätze

Vor allem die Parkplatzsituation vor Ort ist unerträglich. Derzeit stehen den Schlossbesuchern etwa 50 Stellplätze zur Verfügung, diese sind an Wochenenden fast immer belegt. Noch schwerer wiegt jedoch, dass das Schloss nicht einmal mehr über eine Gastronomie verfügt. Ein Würstelstand hat das Restaurant mittlerweile ersetzt. In vielen Bereichen sei die Burghauptmannschaft – sie verwaltet das Schloss – in der Pflicht, betont Armin Berger, zuständig für Kommunikation & Marketing des Schloss Ambras.

Neue Gastro "in Arbeit"

Waltraud Schreilechner, Leiterin der Burghauptmannschaft in Tirol, kann zumindest bezüglich der Gastronomie beruhigen: "Wir arbeiten derzeit an einem neuen Konzept und suchen nach der besten Lösung für das vorhandene, denkmalgeschützte Gebäude." Bis Ende 2017 soll die neue Gastro spätes-tens fertig sein. Was die Parkplätze betrifft, will Schreilechner die Schlossstraße "freiwillig" der Parkraumbewirtschaftung unterwerfen, um damit zumindest eine leichte Verbesserung der Situation zu erzielen. Das Grundübel, nämlich dass die Besucher des Schlosses von der Autobahn direkt abgeleitet werden und vor Ort keine Abstellmöglichkeiten finden, wäre von der Stadt zu lösen. Initiativen gibt's derzeit aber keine.

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