Schluss mit Kameraklamauk

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Schon seit Fertigstellung des neuen O-Dorf-Zentrums im Jahr 2006 sind dort Überwachungskameras installiert. Nur laufen durften diese wegen Datenrechtsbestimmungen noch nicht. Heute, Mittwoch, werden die Kameras nun endlich eingeschaltet.

(vk). 30.000 Euro hat die damalige Überwachungsanlage gekostet. Nur eingesetzt wurde sie nie. Bis 2009 gerieten die Kameras einfach in Vergessenheit. Erst 2009 kümmerte sich der damals neue GF der Innsbrucker Immobilien GmbH (IIG) Franz Danler um dieses Thema. Damals standen aber datenschutzrechtliche Belange im Weg. „Die Kameras filmen auch den höchstpersönlichen Lebensbereich, wie etwa den Zugang zum Wohnhaus. Die Gesichter der Menschen müssen deshalb verpixelt werden“, erklärt Franz Danler.

Einige Leerkilometer gemacht
Dafür musste eine neue Software angeschafft und auch zwei bereits defekte Kameras ausgetausch werden. Das kostete weitere 15.000 Euro. „Wir haben hier einige Leerkilometer gemacht, aber wir haben dabei viel für die Zukunft gelernt“, gibt Danler zu. Insgesamt überwachen nun rund 40 Kameras das Areal am Alois-Lugger-Platz, einen Weg hinter dem Gebäude, den Müllraum und die Tiefgarage.

Weihnachtsgeschenk für Vizebgm.
Vizebgm. Christoph Kaufmann ist froh, dass diese Odyssee zu Ende ist: „Das ist schon fast wie ein Weihnachtsgeschenk. Ich bin wirklich sehr froh, dass die Kameras jetzt laufen dürfen. In dieser Anlage hat es einige Probleme gegeben. Nun kann man dagegensteuern.“ Der zuständige Hausverwalter der IIG, Klaus Gruber, weiß, wovon der Vizebürgermeister spricht. „In der Tiefgarage haben manche Jugendliche Rennen mit Mopeds veranstaltet, Feuerlöscher wurden grundlos ausprobiert, Platten am Haus eingeschlagen, Leuchten von der Decke geschlagen und Glasscheiben eingetreten“, nennt Gruber nur einige Beispiele. Sollte es jetzt immer noch zu Straftaten kommen, können die Aufnahmen der Kameras zur Aufklärung von Kriminaldelikten herangezogen werden. Vorwiegend sollen die Kameras aber eine abschreckende Wirkung haben.

Pilotprojekt der IIG
Für die IIG ist das O-Dorf-Zentrum das erste Objekt, das überwacht wird. Ob in Zukunft auch andere Gebäude oder vor allem auch Müllräume mit Kameras überwacht werden, müsse man sich lt. IIG-GF Franz Danler erst ansehen. „Wir werden sehen, wie sich die Situation hier entwickelt und entsprechend agieren“, so Danler. Mit den Kameras sollte zumindest im O-Dorf nun passend zur Weihnachtszeit Ruhe einkehren.

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