Silvester: Toxisches Wetterleuchten

Eine dicke Nebelsuppe lag zu Silvester über der ganzen Stadt. Dennoch wurde das Feuerwerk abgeschossen.
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  • Eine dicke Nebelsuppe lag zu Silvester über der ganzen Stadt. Dennoch wurde das Feuerwerk abgeschossen.
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  • hochgeladen von Stephan Gstraunthaler

Die Wettervorhersage in den Tagen vor Silvester war eigentlich ideal. Kein Wölkchen am Himmel – hieß es. "Doch dann kam überraschend der Nebel", schildert Bernhard Vettorazzi, Leiter des Innsbrucker Stadtmarketings. Den ganzen Silvester-Tag über und auch in der Nacht auf Neujahr hielt eine dicke Nebelsuppe die Stadt "gefangen". Teils konnte man kaum die Hand vor Augen sehen. Dass unter diesen Voraussetzungen das Feuerwerk im Waltherpark und auf der Seegrube dennoch abgefeuert wurde, verwunderte viele Innsbrucker – zumal es jede Menge Lärm und giftigen Feinstaub erzugte und vom Marktplatz aus kaum zu sehen war.

"Wegräumen" geht nicht

"Den meisten ist nicht klar, dass man ein Feuerwerk – wenn es vorbereitet ist – nicht mehr ohne Weiteres abbauen kann", erläutert Vettorazzi. Denn wenn die Feuerwerkskörper erst einmal ausgepackt und aufgebaut sind, kommen diese zwangsläufig mit Feuchtigkeit in Berührung. Somit bleibt nur die Wahl, die Raketen abzuschießen oder kostspielig zu entsorgen. "Die Pyrotechnik einfach wieder einzupacken und später zu verwenden, ist keine Option. Dies stellt aufgrund der Feuchtigkeit ein Sicherheitsrisiko dar", so Vettorazzi. Außerdem hätte das abschussbereite Feuerwerk bewacht werden müssen und der Rückbau weitere Kosten verursacht.

Eine dicke Nebelsuppe lag zu Silvester über der ganzen Stadt. Dennoch wurde das Feuerwerk abgeschossen.
Aus den Umlandgemeinden war das Feuerwerk gut zu sehen. Der Nebel hing auf etwa 700 Metern fest.

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