Tarifreform und überfüllte Busse

Agnes Czingulszki

INNSBRUCK. Wer in Innsbruck die Öffis nutzen will, muss flexibel sein. Diese Schlussfolgerung zieht jeder, der mit dem Bus von A nach B kommen will. Elendig lange Staus, ein ewiges Stop-and-go, überfüllte Busse zu den Stoßzeiten und enorme Verspätungen entnerven die Öffinutzer. Das super Angebot (Tirol-Ticket) um 490 Euro im Jahr für alle öffentlichen Verkehrsmittel des Landes setzt noch einen drauf. Mit diesem Ticket werden auch zahlreiche Autofahrer aus der Innsbrucker Umgebung umsteigen. Und am Bahnhof angekommen in die Busse der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) einsteigen. Das Szenario zu den Stoßzeiten kann man sich vorstellen: Es wird den verlängerten Wochenenden ähneln, an denen halb Südtirol zum Shoppen kommt. Man kann nur hoffen, dass die IVB einen Masterplan haben. Ein paar Monate Zeit gewinnen sie zumindest mit dem Start des Tirol-Tickets: Am 1. Juni sind die 35.000 StudentInnen schon zur Hälfte in den "Ferien". Eine "entspannte Reise" wird der Umstieg aber trotzdem nicht.

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