Technik unter der Lupe

Umfrage unter der Bevölkerung: In der Technik spiegelt sich ein zwiespältiges Bild zum Stadtteil wider.
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  • Umfrage unter der Bevölkerung: In der Technik spiegelt sich ein zwiespältiges Bild zum Stadtteil wider.
  • hochgeladen von Agnes Czingulszki (acz)

INNSBRUCK. Wo der Schuh drückt, will das STADTBLATT wissen und stellt sich auf die Straße, um mit den BewohnerInnen der Technik zu reden. Dabei kristallisiert sich ein zwiespältiges Verhältnis zum eigenen Stadtteil heraus. Für die einen ist es "der Škoda unter den Stadtteilen" – gutes Preis-Leistungs-Verhältnis –, für die anderen Ärgernis pur. Die Parkplatzsituation sei furchtbar, sagen die PendlerInnen – ein Student, der aus Wattens anreist, meint: "Ich zahle täglich sieben Euro nur für Parken. Das geht ins Geld." Die Anrainer sind hingegen zufrieden: "Seit der Kurzparkzone gibt es genügend Parkplätze."

T-Bus oft verspätet

Auch die neue Straßenbahn (Linie 3, siehe Seite 8-9) wird thematisiert. Einerseits sei sie leiser als die brummenden Busse, andererseits sei sie aber ungemütlicher und fahre seltener als bisher der O-Bus. Mit der öffentlichen Anbindung ist man also großteils zufrieden, aber der T-Bus sei oft extrem verspätet.
Positiv: Seit 1,5 Jahren ist das alte Postgebäude als Außenstelle der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG) wieder in Betrieb. Für die Bewohner aber immer noch kein Grund, sich sicher genug zu fühlen. "Gröhlende" Jugendgruppen machen nicht nur Müll auf der Straße, sondern verunsichern auch einzelne AnrainerInnen. Die MÜG-Kontrollen würden nachlassen und keine Wirkung zeigen. Der Wunsch nach einer Polizeistation wird laut. Diese könnte außerdem auch die "Raser" in Schach halten, die auf der Technikerstraße auf die 50-er Tafeln pfeifen. Das gleiche Problem soll es auch in der Karl-Innerebner- und der Viktor-Franz-Hess-Straße geben (hier gibt es aber eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 30 km/h).
Auch das Positive soll nicht zu kurz kommen: Der Stadtteil sei "grün" und "luftig", gut angebunden, verfügt über Ordinationen, Lokale und Sportanlagen. Wie eine Dame meint, während sie ihren Einkaufswagen an seinen Platz schiebt: "Polieren kann man aber an allem."

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