Traditionstag des Militärkommandos Tirol

Nationalrat Hermann Gahr und Militärkommandant Generalmajor Herbert Bauer schreiten gemeinsam die Front der angetretenen Soldaten ab.
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  • Nationalrat Hermann Gahr und Militärkommandant Generalmajor Herbert Bauer schreiten gemeinsam die Front der angetretenen Soldaten ab.
  • Foto: Foto: Bundesheer/Martin Hörl
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Am 13. August, dem Gedenktag der dritten Bergisel-Schlacht unter Andreas Hofer, lud das Militärkommando Tirol als Traditionstruppenkörper des Tiroler Landsturms und der Tiroler Landesschützen auf traditionsreichen Boden ein: Vor dem Urichhaus am Bergisel beging das Militärkommando gemeinsam mit den Wiltener Schützen, zahlreichen Fahnenabordnungen und Vertretern des öffentlichen Lebens den Traditionstag.

Gedenken an 3. Bergisel-Schlacht

"Traditionspflege im Bundesheer ist die Weitergabe von gleich bleibenden Werten und Normen, die als vorbildhaft und nachahmenswert erachtet werden. Tradition ist somit Erbe der Vergangenheit und Auftrag für die Zukunft. Was wir aus der 3. Bergiselschlacht lernen können, ist der Wille, für die Freiheit einzutreten und dafür notfalls auch zu kämpfen", erinnerte der Tiroler Militärkommandant Generalmajor Herbert Bauer daran, wie Tirol unter dem Oberbefehl von Andreas Hofer, damals zum dritten Mal, von den anstürmenden Feinden befreit wurde.

Effiziente Sicherheits- und Verteidigungsstrukturen

Eingebettet in die Erinnerung an die historischen Ereignisse führte Bauer weiters aus: "Bei allen Maßnahmen für das Bundesheer, insbesondere bei Einsätzen und bei dringend erforderlichen Beschaffungsvorgängen, auch teurer Ausrüstung, aber auch beim notwendigen Aufwuchs der Mannschaftsstärke, müssen wir uns immer vor Augen halten, dass die Sicherheit der Bevölkerung ein oberstes Staatsziel sein muss. Ein Staat hat die Verpflichtung für die Sicherheit seiner Bevölkerung zu sorgen. Dieses Staatsziel ist nur zu erreichen, wenn auch rechtzeitig dafür gesorgt wird, ausreichend Personal, Soldatinnen und Soldaten, zur Verfügung zu haben, die auch entsprechend ausgerüstet und bewaffnet sind. Wir, die Soldaten des Österreichischen Bundesheers, sind guten Mutes und – wie es die Wehrdiensterinnerungsmedaille sagt: stets bereit!"

Die Abstimmung zur „Wehrpflicht“ war eine kluge und zukunftsweisende!

Besondere Wertschätzung zollte der Abgeordnete zum Nationalrat Hermann Gahr, als Vertreter des Landes Tirols. In seiner Ansprache überbrachte er die Grußworte des Landeshauptmanns und betonte, dass der Frieden in unserem Lande weiterhin gesichert werden muss. Es geht darum unser Land im europäischen Geist weiterzuentwickeln. Der Traditionstag am Bergisel steht für Moderne und Tradition, die verbunden gehören. Wir haben uns am Berg Isel immer wieder Fragen an die Zukunft gestellt. Im Jahr 2013 hat sich die Bevölkerung für die „Allgemeine Wehrpflicht“ entschieden. In einem Land wo Wohlstand, Freiheit und Sicherheit selbstverständlich sind, ist es auch zumutbar eine gewisse Zeit dem Staat zu dienen. Nach Aussetzen denkt man in Italien und Deutschland wieder über die Einführung der Wehrpflicht nach. Ein Grund diese Entscheidung der Österreicher von damals als klug und zukunftsweisend zu beurteilen.

40 Jahre Partnerschaft mit der Schützenkompanie Wilten

Der Militärkommandant gratulierte auch der Schützenkompanie Wilten und der Stabskompanie des Militärkommandos Tirol zu deren 40 jährigen Partnerschaft. "Jahraus und jahrein rücken diese beiden Einheiten gemeinsam aus und setzen damit ein sichtbares Zeichen für gemeinsame Werte um unsere Heimat Tirol"
Zu Ehren der Partnerschaft feuerte die Schützenkompanie Wilten eine Ehrensalve ab.
Für die musikalische Umrahmung sorgte die Militärmusik Tirol unter der Leitung von Kapellmeister Oberst Prof. Hannes Apfolterer.

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