Großer Lichtblick
Um- und Ausbau des Ferdinandeums

Von den Ausgangsbeschränkungen sind auch die Tiroler Landesmuseen betroffen. Nun kommen die Museen zu den Menschen nach Hause.
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  • hochgeladen von Karl Vidoni

TIROL. In zwei Jahren feiert das Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum in der Innsbrucker Innenstadt sein 200-jähriges Jubiläum. Die Tiroler Landespolitik nimmt sich dieses Jubiläum zum Anlass, um mit umfassenden Um- und Ausbaumaßnahmen die Attraktivität des Hauses zu steigern und einen zeitgemäßen Museumsbetrieb zu garantieren. Diese Pläne präsentierte gestern, Dienstag, LH Günther Platter gemeinsam mit Kulturlandesrätin Beate Palfrader und Hochbaureferent LR Johannes Tratter im Rahmen einer Pressekonferenz vor Ort im Museum.

Das EU-weite Vergabeverfahren soll rasch abgewickelt werden, sodass voraussichtlich im Frühjahr 2021 das Siegerprojekt feststeht. Das Land stellt eine Million Euro für die Planungsleistungen zur Verfügung. Die Gesamtkosten sind mit 36 Millionen Euro budgetiert.

Erhöhung der Lebensqualität

„Die Bedeutung der Landesmuseen als wichtige Kultur- und Bildungsinstitution soll sich auch in der Gebäudeinfrastruktur widerspiegeln“, erklärte LRin Palfrader und fährt fort: „Die Landesmuseen tragen mit ihrem Ausstellungs- und Veranstaltungsprogram zur Erhöhung der Lebensqualität bei und stellen einen wichtigen Beitrag zur regionalen Identität dar. Sie sind aber auch eine Visitenkarte unseres Landes und damit ein wichtiger Standortfaktor für den Kulturtourismus.“

Neben der Erneuerung der gesamten technischen Gebäudeausstattung und der Dachkonstruktion wird der Eingangs-, Kassa-, Shop- und Café-Bereich neugestaltet. „Darüber hinaus wird ein barrierefreier Zugang zum Museum geschaffen, ein Veranstaltungssaal für rund 250 Personen sowie eine kulturell nutzbare Terrasse errichtet“, erklärt LR Tratter. „Die historische Bausubstanz wird unter Einbeziehung des Denkmalamtes renoviert", betont er.

Abwechslungsreiches und hochwertiges Kulturprogramm

Der für den Tourismus in Innsbruck zuständige VBM Johannes Anzengruber zeigt sich zufrieden mit den präsentierten Plänen. „Die Museen in Innsbruck sind auch für den Tourismus von besonderer Bedeutung. Neben der Fahrt auf die Nordkette oder in den Tiroler Alpenzoo gehört zu jedem Innsbruck-Aufenthalt auch ein Museumsbesuch beispielsweise im Tirol Panorama oder im Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum dazu. Durch die breit aufgestellte Museumslandschaft in der Tiroler Landeshauptstadt kann den Touristen auch bei Schlechtwetter ein abwechslungsreiches, hochwertiges Kulturprogramm angeboten werden. Die Innsbruck Card ermöglicht den Touristen die Schätze der Landesmuseen preisgünstig bestaunen und erleben zu können. Der heute von LH Günther Platter, Kulturlandesrätin Beate Palfrader und Hochbaureferent LR Johannes Tratter präsentierte Aus- und Umbau des Ferdinandeums ist daher nicht nur ein kulturpolitischer Meilenstein, sondern auch ein großer Lichtblick für den Innsbrucker Städtetourismus, denn jede Attraktivierungsmaßnahme der lokalen Sehenswürdigkeiten erzielt auch positive Impulse im touristischen Bereich“, so bewertet VBM Anzengruber den auf 36 Millionen Euro dotierten Um- und Erweiterungsbau des Tiroler Landesmuseums in Innsbruck.

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