Stadtblatt-Serie
Unsere Politiker im Corona-Alltag

Noch sind Diskussionen im Gemeinderat nicht möglich,
4Bilder
  • Noch sind Diskussionen im Gemeinderat nicht möglich,
  • Foto: IKM
  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Innsbruck ist im Stillstand. Auch das politische Leben. Statt Stadtsenatssitzungen, Ausschüsse und Gemeinderat gilt aktuell das Notrecht. Welche Herausforderung stellt diese Situation für die Gemeinderatsmitglieder dar? Gibt es eine politische Kommunikation, wie sieht es mit der "Freizeit aus" und haben Sie eine Botschaft an die Bevölkerung? Das Stadtblatt hat die Innsbrucker Gemeinderäte eingeladen, einen kleinen Blick auf ihr aktuelles "Alltagsleben" zu geben.

Rudi Federspiel

Rudi Federspiel, Stadtrat ohne Ressortführung, sitzt seit vielen Jahren im Gemeinderat.
  • Rudi Federspiel, Stadtrat ohne Ressortführung, sitzt seit vielen Jahren im Gemeinderat.
  • Foto: Privat
  • hochgeladen von Georg Herrmann

Rudi Federspiel wurde 1989 erstmals in den Innsbrucker Gemeinderat gewählt. Von 1993 bis 2000 war er amtsführender Stadtrat und unter anderem mit den Agenden des Tourismus betraut. Von 2003 bis 2008 und 2013 bis 2018 war Rudi Federspiel Mitglied des Tiroler Landtages. Seit 2018 ist Federspiel Mitglied des Innsbrucker Stadtsenats, jedoch ohne Ressortverantwortung. Rudi Federspiel ist Mitglied im Ausschuss für Finanzen, Subventionen und Beteiligungen sowie Arbeit, Wirtschaft und Tourismus.

Das Interview

Stadtblatt: Gemeinderat im Zeitalter der Corona-Krise. Wie geht es Ihnen persönlich mit der aktuellen Situation?
Rudi Federspiel: Es ist wohl eine der schwierigsten Situationen, die wir erleben müssen. Die Pandemie zeigt in erschreckender Form ihre gewaltige und zerstörerische Kraft. Ich hoffe stark, dass es bald gelingt den Virus in seine Grenze zu weisen. Persönlich geht es uns dankenswerter Weise gut. Natürlich sind auch wir von den Verordnungen betroffen, wir sehen aber die Sinnhaftigkeit der gesetzten Maßnahmen voll ein und unterstützen diese. Wir haben auch fest den Glauben, das es am Ende des Tunnels bald wieder ein Licht geben wird.

Stadtblatt: Welche Möglichkeiten nutzen Sie, um über die aktuelle Entwicklung auf dem Laufenden zu sein?

Rudi Federspiel: Moderne Technik: E-Paper, Telefon. WhatsApp oder Videotelefonie. Der Gebrauch der digitalen Hilfsmittel war ja auch im meinen Tourismusberuf ein wichtiger Faktor und dient mir natürlich auch jetzt als Informationsquelle.

Stadtblatt: Wie funktioniert die Kommunikation zwischen den Ihnen und den anderen Gemeinderatsgmitgliedern?

Rudi Federspiel: Innerhalb unseres Gemeinderatsklubs, wir sind mit acht Gemeinderatsmitgliedern die zweitstärkste Fraktion im Innsbrucker Gemeinderat, funktioniert sehr gut. Wir informieren uns laufend über die digitalen Möglichkeiten oder per Telefon. Auch mit einzelnen anderen Gemeinderatsmitgliedern gibt es einen Kontakt und Meinungsaustausch. Wichtig ist mir aber vor allem, dass wir nicht nur auf Kommunikationsbasis arbeiten, sondern auch bald wieder in die Entscheidungen eingebunden werden. Hier gab es mit der informellen Stadtsenatssitzung einen ersten kleinen Schritt. Auch mit den geplanten Sitzungen des Stadtsenats in den Ursulinensälen soll wieder eine Verbesserung erreicht werden. Auch die baldige Stadtrechtsänderung durch das Land mit einer Anpassung der rechtlichen Rahmenbedingungen wie die durchführend nicht öffentlicher Gemeinderatssitzungen oder die Videokonferenzen für Ausschüsse und Stadtsenat sind ein enorm wichtiger Schritt.

Stadtblatt: Die üblichen demokratiepolitischen Entscheidungsfindungen sind derzeit außer Kraft gesetzt, können Sie sich trotzdem entsprechend einbringen?
Rudi Federspiel: Wir bringen uns ein, aber bisher waren diese Möglichkeiten sehr begrenzt. Hier habe ich vor allem vom Bürgermeister mehr erwartet. Weder durch einen Ausbau der Verantwortung noch im informellen Bereich hat Bürgermeister Georg Willi hier Akzente gesetzt und zwei Mitglieder des Stadtsenats einfach wieder außen vorgelassen. Dankenswerter Weise gibt es in der Einsatzleitung Verantwortliche, die nicht dem parteipolitischen Schubladendenken verfallen sind, und uns informieren und auch unsere Meinung und unseren Rat einholen. Ich nehme bei meinem Lob für die Arbeit der Gemeindeeinsatzleitung aber den Leiter selbst, eben Bürgermeister Georg Willi dezidiert heraus. Willi hat einmal mehr eine große Chance einer gemeinsamen Arbeit vergeben und verpasst. Dank der tollen Arbeit der anderen Mitglieder, ist die Gemeindeeinsatzleitung der Stadt Innsbruck aber auf einen sehr guten Weg unterwegs. Nachdem die demokratischen Strukturen in der Stadt wieder ihren Einzug halten, können und werden wir auf die bekannten Mittel der politischen Mitarbeit setzen.

Stadtblatt: Wie gestalten Sie ihre "Freizeit", was liegt Ihnen derzeit besonders am Herzen?

Rudi Federspiel: Wichtig ist eine Struktur für den Tag zu haben, auch wenn man von Home-Office oder dünnen Terminkalender betroffen ist. Uns gelingt das in hervorragender Art, da wir das seit Jahren gemeinsam erfolgreich praktizieren. Die eine oder andere Stunde Gewinn, nutze ich um ein persönliches Gespräch intensiver zu führen oder ein mir wichtiges Buch ein wenig schneller zu lesen. Und im regen Kontakt mit unseren Mitgliedern und Mitbürgern.

Stadtblatt: Nutzen Sie persönlich einen Blog, youtube-Kanal oder ähnliches, um zu kommunizieren?
Rudi Federspiel: Ich benutze diese Plattformen soweit es möglich ist. Die Partei hat aber zahlreiche Ebenen, die sie entsprechend stark nutzt und hier werden auch meine Botschaften platziert.

Stadtblatt: Wenn Sie möchten, können Sie gerne auch mit einer persönlichen Botschaft das Interview beenden.
Rudi Federspiel: …die nächten Wahlen kommen bestimmt 😊 und bis dahin bleiben Sie gesund.

Mesut Onay

Mesut Onay: Die Krise ist überwunden, wenn wir unseren Umgang mit dem Virus gefunden haben. Und das werden wir schaffen. G´sund bleibm allerseits!
  • Mesut Onay: Die Krise ist überwunden, wenn wir unseren Umgang mit dem Virus gefunden haben. Und das werden wir schaffen. G´sund bleibm allerseits!
  • Foto: privat
  • hochgeladen von Georg Herrmann

Mesut Onay ist Gemeinderat der Alternativen Liste Innsbruck. Er ist Mitglied im Kontroll- und Kulturausschuss.

Das Interview

Stadtblatt: Gemeinderat im Zeitalter der Corona-Krise. Wie geht es Ihnen persönlich mit der aktuellen Situation?
Mesut Onay: Ich bin es gewohnt, unter Menschen zu sein. Der direkte Kontakt fehlt mir sehr. Die jetzige Situation stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Ich bemühe mich, mich mit den aktuellen Rahmenbedingungen zu arrangieren und neue Wege zu erkunden, mich mit Gleichgesinnten zu vernetzen und Kreativität auszuleben. Zum Glück haben wir durch die neuen Medien viel mehr Möglichkeiten dazu. So kann ich auch meine Tochter zumindest via Videochat regelmäßig sehen.

Stadtblatt: Welche Möglichkeiten nutzen Sie, um über die aktuelle Entwicklung auf dem Laufenden zu sein?
Mesut Onay: Neben der Onlineberichterstattung führe ich sehr viele Telefonate, um direkt Informationen zu erhalten und mir ein ganzheitliches Bild von der Situation machen zu können. Ich habe vor allem Kontakt zu Menschen, die von der Coronakrise besonders stark betroffen sind. Viele haben Angst, ihre Wohnung zu verlieren oder die Rechnungen nicht mehr bezahlen zu können.

Stadtblatt: Wie funktioniert die Kommunikation zwischen den Ihnen und den anderen Gemeinderatsmitgliedern?
Mesut Onay: Per Mail und Telefon. Und wir richten uns gelegentlich einiges an Unterstützung und Kritik über die Medien aus.

Stadtblatt: Die üblichen demokratiepolitischen Entscheidungsfindungen sind derzeit außer Kraft gesetzt, können Sie sich trotzdem entsprechend einbringen?
Mesut Onay: Derzeit bringen wir Notanträge ein. So haben wir die Aufhebung der Parkgebühren in der Stadt erwirkt. Zwei unserer Notantragspakete scheinen allerdings noch in Verhandlung zu sein. Angesichts der immer drastischer werdenden Arbeitslosigkeit und sozialen Konfliktfeldern fordern wir 1. Erhöhung der Mietzinsbeihilfe 2. Einen Innsbrucker Beitrag zur Mindestsicherung in Höhe von € 150,- 3. Ein Aussetzen der Gebührenerhöhungen und 4. Einen Sozialpakt bei der Vergabe der Wirtschaftsförderung. Wirklich befriedigend finde ich die Situation nicht, dass wir uns als gewählte Mandatare, durch mangelnde transparente Verhandlungsmöglichkeiten fast in Bittstellerrollen finden. Wir fordern deshalb die Verlagerung von Ausschusssitzungen ins Digitale, die jetzt in den Ursulinensälen gegen Gebühren seitens der Stadt stattfinden sollen. Ich selbst werde die Kontrollausschusssitzung nicht einberufen, um die Gesundheit der Kollegen und Kolleginnen zu schützen. Es ist schlichtweg gesundheitspolitischer Irrsinn, dass hier der Landesgesetzgeber nicht eher aktiv wird. Es braucht scheinbar mehr öffentlichen Druck. Die Demokratie darf nicht einfach auf Dauer ausgesetzt werden.

Stadtblatt: Wie gestalten Sie ihre "Freizeit", was liegt Ihnen derzeit besonders am Herzen?
Mesut Onay: Ich lese, schreibe und organisiere sehr viel. Ich spiele Gitarre und habe eine kleine Karaokeanlage daheim. Hin und wieder gebe ich Onlinetanzkurse um die Stimmung etwas zu lockern.

Stadtblatt: Nutzen Sie persönlich einen Blog, youtube-Kanal oder ähnliches um zu kommunizieren?
Mesut Onay: Meistens gemeinsam mit meinen Kolleg_innen der Alternativen Liste. Wir sind ein sehr kreativer Haufen mit teilweise sehr guten technischen Fähigkeiten. Spielerisch und viel Spaß, versuchen wir so ziemlich alle Kommunikationskanäle zu nutzen, um unsere Vorhaben zu verwirklichen.

Stadtblatt: Wenn Sie möchten, können Sie gerne auch mit einer persönlichen Botschaft das Interview beenden.
Mesut Onay: Ich möchte mit einem Dank abschließen. Echte Herausforderungen kündigen sich meistens nicht an. Sie sind plötzlich da. Und da müssen wir handeln. Mit Bedacht, Augenmaß und gesellschaftlicher Verbundenheit. Ich danke allen solidarischen Innsbrucker_innen für die Zusammenarbeit in dieser schwierigen Zeit. Die Krise ist überwunden, wenn wir unseren Umgang mit dem Virus gefunden haben. Und das werden wir schaffen. G´sund bleibm allerseits!

Andrea Dengg

Andrea Dengg, Stadträtin ohne Ressort: Großer Dank gilt allen, die gerade in dieser schwierigen Zeit dazu beitragen, mit vollem Einsatz die Aufgaben unseres Alltags bewältigen.
  • Andrea Dengg, Stadträtin ohne Ressort: Großer Dank gilt allen, die gerade in dieser schwierigen Zeit dazu beitragen, mit vollem Einsatz die Aufgaben unseres Alltags bewältigen.
  • Foto: Forcher
  • hochgeladen von Georg Herrmann

Andrea Denng ist Mitglied des Stadtsenats, jedoch ohne Ressotverantwortung. Die FPÖ-Politikerin ist Mitglied im Kontroll-, Kulturausschuss sowie AUsschuss für Soziales und Wohnungsvergaben.

Das Interview

Stadtblatt: Gemeinderat im Zeitalter der Corona-Krise. Wie geht es Ihnen persönlich mit der aktuellen Situation?
Andrea Dengg: Wir alle leben derzeit in einer noch nie dagewesenen Krise. Hausarrest kannte ich bis daher noch nicht. Ich bin zwar ein Mensch, der zwar sehr gerne zu Hause ist, aber eben auch nicht ständig. Für viele Innsbruckerinnen und Innsbrucker und auch für mich, ist dies eine ganz neue Lebensweise. Ich lebe mit meinem Lebensgefährten, unserem Sohn und meinen Eltern in einem Mehrgenerationen Haushalt. Da meine Eltern über sechzig sind, erledige ich für sie die Einkäufe. Ich habe auch mehr Zeit für unseren Sohn, die wir mit Italienisch- und Englischlernen verbringen. Auch die gemeinsamen Stunden mit meinem Lebensgefährten schätze ich sehr. Da ich die Hausarbeit sehr mag, verbringe ich jetzt auch mehr Zeit mit dem Frühjahrsputz.
Welche Möglichkeiten nutzen Sie, um über die aktuelle Entwicklung auf dem Laufenden zu sein?
Ich bemühe mich im Internet Informationen über die wirtschaftliche Situation unseres Landes nach der Krise zu bekommen. Natürlich schaue ich täglich mehrere Nachrichtensendungen auf den österreichischen und deutschen Kanälen um generell auf dem Laufenden zu sein.

Stadtblatt: Wie funktioniert die Kommunikation zwischen den Ihnen und den anderen Gemeinderatsmitgliedern?
Andrea Dengg: Mit meinen Fraktionskolleginnen und Kollegen stehe ich täglich in telefonischem Kontakt. Wir schreiben uns WhatsApps und werden auch in Zukunft gemeinschaftliche Videokonferenzen abhalten. Ich darf auch sehr viele Telefongespräche mit Bürgerinnen und Bürgern führen. Sie erklären mir Ihre Sichtweise dieser Krise und informieren mich über ihr derzeitiges Leben in den einzelnen Stadtteilen. Ich bin sehr dankbar über diese Gespräche, denn ich kann von den Anruferinnen und Anrufern sehr viel Neues Lernen.

Stadtblatt: Wie gestalten Sie ihre „Freizeit“, was liegt ihnen derzeit besonders am Herzen?

Andrea Dengg: Ich nütze die Zeit vor allem für meine Familie, Kuchenbacken und den bereits erwähnten Frühjahrsputz. Besonders am Herzen liegt mir derzeit natürlich die Gesundheit meiner Familie. Aber auch Überlegungen, wie man die vielen Alleinerzieherinnen und Alleinerzieher, den Bürgerinnen und den Bürgern, die ihren Arbeitsplatz verloren haben und unseren Seniorinnen und Senioren finanziell helfen kann. Für die vielen Wirtschaftstreibenden in unserer Stadt und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hoffe ich, dass sie ihre Geschäfte bald wieder öffnen können.
Ich bitte die Innsbruckerinnen und Innsbrucker, die Wirtschaft zu stärken und bei heimischen Betrieben ihre Einkäufe zu tätigen. Dies wünsche ich mir, nicht nur in der Krise, sondern auch danach. Großer Dank gilt allen, die gerade in dieser schwierigen Zeit dazu beitragen, mit vollem Einsatz die Aufgaben unseres Alltags bewältigen. Ich bin sehr froh darüber, dass sich die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt an die Vorgaben der Bundes- und Landesregierung halten, denn nur so können wir diesem Virus die Stirn bieten. Ich hoffe, dass die Zeit des Covid-19 bald vorbei ist und unsere Bürgerinnen und Bürger wieder einen ganz normalen „Alltag“, wie wir ihn gewohnt waren leben können.

Weitere Nachrichten aus Innsbruck finden Sie hier

Du möchtest regelmäßig Infos über das, was in deiner Region passiert?

Dann melde dich für den meinbezirk.at-Newsletter an

Gleich anmelden

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Folge uns auf:
Für unser neues Titelbild im Oktober suchen wir ein Foto zum Thema "Herbstfarben".
1 Aktion

Titelfoto-Challenge Oktober
Zeigt her eure schönsten Herbstbilder!

TIROL. Schön langsam zieht der Herbst ins Land. Das Motto für unsere Titelfoto-Challenge Oktober lautet daher "Herbstfarben". Ab sofort suchen wir jedes Monat Fotos zu einem bestimmten Thema. Zwei Wochen lang habt ihr Zeit euer schönstes, außergewöhnlichstes oder lustigstes Bild einzusenden. Anschließend wird unter allen Einsendungen ein Sieger-Bild mittels Voting ausgewählt. Dieses ziert dann einen ganzen Monat unsere Facebook-Seite „Bezirksblätter Tirol“ als Titelbild. Auf die/den GewinnerIn...

Die Bezirksblätter immer mit dabei! Mit der praktischen ePaper-App.


Gleich downloaden!

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen