VON MOZART BIS AHO - Carolina Eyck und das Klangwunder Theremin

Carolina Eyck gilt als eine der besten Thereminspielerinnen und wird am Samstag in Innsbruck zu hören sein.
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  • Carolina Eyck gilt als eine der besten Thereminspielerinnen und wird am Samstag in Innsbruck zu hören sein.
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Das Orchester Akademie St. Blasius unter der musikalischen Leitung von Karlheinz Siessl lädt am Samstag, dem 8. November um 20 Uhr im Veranstaltungszentrum "VIER UND EINZIG", Hallerstraße 41, Innsbruck zu einem Konzert.

Nach der fulminanten österreichischen Erstaufführung von Kalevi Ahos Konzert für Viola und Kammerorchester im Jahre 2011 begibt sich die Akademie St. Blasius im November 2014 wieder auf eine äußerst spannende Entdeckungsreise mit dem finnischen Komponisten Kalevi Aho.
Mittlerweile ist er zum weltweit gefragten Komponisten avanciert und die Zeitschrift Grammophone äußert in einer Ausgabe vom Frühjahr 2014 den Verdacht, er sei zur Zeit der wichtigste Symphoniker überhaupt.
Die Akademie St. Blasius hat sich in diesem Jahr sein 2012 in Rovaniemi (Finnland) uraufgeführtes Konzert für Theremin und Kammerorchester „Acht Jahreszeiten“ vorgenommen.

Das Theremin, ein elektronisches Instrument der 1920er-Jahre, erinnert in der Klangfarbe an eine Frauenstimme, allerdings mit einem gigantischen Tonumfang. Es ist das einzige Instrument, bei dem die Töne ohne Berührung von Materie erzeugt werden, indem die Luft zwischen zwei Elektroden (wie durch Zauberhand) in Bewegung gebracht wird.

Als Solistin konnte eine der bekanntesten Thereminspielerinnen gewonnen werden: Die aus Berlin stammende, junge Musikerin Carolina Eyck hat das Thereminkonzert von Aho auch uraufgeführt und beim schwedischen Label BIS auf CD veröffentlicht. Im Sommer 2014 war das Werk mit überragendem Erfolg beim Carinthischen Sommer in Ossiach zu hören.

Die große Kunst mit relativ wenigen Instrumenten auf der Bühne die maximale klangliche Ausbeute zu erzeugen ist eine der ganz großen Qualitäten Kalevi Ahos, dem großen Mozart und Haydn-Verehrer. Ein Werk von Wolfgang Amadeus Mozart ist die musikalisch konsequente Ergänzung: allerdings leistete man sich für die Uraufführung der Symphonie Nr. 34 C-Dur, die 1781 in Wien stattfand, 90 Musiker, darunter 8 Kontrabässe und 6 Fagotte. In einem Brief zeigt sich Mozart begeistert von der opulenten Besetzung, in der heutzutage eher Werke von Richard Wagner zu hören sind.
Den Beginn des Konzertes macht die brillante und tiefsinnige Ouvertüre zum Singspiel „Olympie“ von Joseph Martin Kraus, einem aus Franken stammenden, am schwedischen Königshaus wirkenden Komponisten und Zeitgenossen Mozarts. Seit den 1990ern erlebt dieser spannende Tonkünstler, der auch als „schwedischer Mozart“ bezeichnet wird, eine Renaissance.

Die Akademie St Blasius wünscht erbauliche Stunden und freut sich über viele Zuhörer.

Eintrittskarten: bei Oeticket € 17.-/11.-/5.- (inkl.VVK Gebühren) oder an der Abendkasse €19.-/13.-/7.-(Schüler) bzw. Reservierung unter akademie.st.blasius@aon.at bzw. unter 0664 73460398

Wann: 08.11.2014 20:00:00 Wo: Vier und Einzig, Haller Str. 41, 6020 Innsbruck auf Karte anzeigen
Carolina Eyck gilt als eine der besten Thereminspielerinnen und wird am Samstag in Innsbruck zu hören sein.
Das Orchester Akademie St. Blasius unter Karlheinz Siessl (rechts)
Autor:

Manfred Hassl aus Westliches Mittelgebirge

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