Covid-19
Wacker-Auswärtsspiel fraglich, drei neue Fälle in Innsbruck

Covid-19 bleibt auf der Tagesordnung: FCW Heimspiel fraglich, dringende Anfrage im Gemeinderat und drei neue Fälle.
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  • hochgeladen von Georg Herrmann

INNSBRUCK. Das für Dienstag geplante Auswärtsspiel des FC Wacker Innsbruck gegen Kapfenberg bleibt fraglich. Eine dringende Anfrage von Grün-Gemeinderat Dejan Lukovic mit über 50 Detailfragen beschäftigt sich mit den geplanten städtischen Vorbereitungen gegen eine "zweite Welle" und in der Landeshauptstadt gibt es aktuell 11 Covid-19 Erkrankungen.

Heimspiel

Am Freitag hätte das Spiel zwischen den Schwarz-grünen und der Mannschaft aus Kapfenberg stattfinden sollen. Nach einem positiven Testergebnis eines KSV-Spielers wurde das Spiel vorerst auf Dienstag verschoben. Inzwischen wurden zwei weitere KSV-Spieler positiv getestet. Erst am Montag wird nach einem Test aller KSV-Spieler entschieden, ob das Ligaspiel in der Steiermark stattfinden kann.

Anfrage

In der letzten Gemeinderatssitzung haben die Innsbrucker Grünen einem Antrag zur Evaluierung des Krisenmanagments während der ersten Coronawelle zugestimmt. Gleichzeitig wurde von Grüner Seite ein Ergänzungsantrag eingebracht, der vor allem auf die unmittelbare Vorbereitung einer möglichen zweiten Welle der COVID 19-Pandemie in Innsbruck abzielte, der jedoch keine Mehrheit fand, obwohl es schon in Wien und Oberösterreich wieder vermehrt zu Infektionen kommt. Für den grünen Gemeinderat Dejan Lukovic ist es daher klar, dass man nicht nur auf die Ergebnisse der Evaluierung warten kann, weshalb er nun eine Dringende Anfrage an Gesundheitsstadtrat Johannes Anzengruber stellt, die Klarheit über die geplanten Vorbereitungen bringen soll: "Die aktuellsten Entwicklungen im In- und Ausland bereiten uns Sorgen ob einer möglichen zweite Corona-Welle in Innsbruck. Die Vorbereitung der entsprechenden Maßnahmen, um vor allem einen neuerlichen Lockdown bzw. eine großflächige Quarantäne zu vermeiden, ist ein Gebot der Stunde. Das ist in erster Linie die Aufgabe von Gesundheitsstadtrat Johannes Anzengruber. Eine Dringende Anfrage mit über 50 Detailfragen soll jetzt klären, wie weit mögliche Maßnahmen vorbereitet sind oder gerade geplant werden."

Soziale Maßnahmen

Besonderes Augenmerk der Dringenden Anfrage liegt darauf zu erfahren, ob schon Maßnahmen für eine mögliche zweite Welle in Vorbereitung sind oder schon vorbereitet wurden. Auch die Maßnahmen für besonders vulnerable Personengruppen müssen weitergedacht werden, damit diese bestmöglich geschützt sind ohne ihre Freiheitsrechte zu stark einzuschränken. "Wir können es uns mit Blick auf die Arbeitslosenzahlen und den Zuschussbedarf ins städtische Budget im wahrsten Sinn des Wortes nicht leisten, einen zweiten Lockdown zu verordnen. Gerade deshalb muss umso besser darauf geachtet werden, dass besonders vulnerable Gruppen bestmöglich geschützt und die Freiheitsrechte aller gewahrt werden", fordert Lukovic gerade hier von Anzengruber abschließend die nötigen sozialen Maßnahmen, damit alle Innsbrucker gut durch die mögliche zweite Pandemie-Welle kommen können.

Elf Fälle

Mit drei positiven Testungen sind aktuell 25 Personen in Tirol am Coronavirus erkrankt. In Innsbruck gibt es somit elf Fälle. Betroffen sind Personen aus unterschiedlichen Bereichen. So ist eine Person auf der Durchreise, eine Person dem Klinikcluster und eine Person aus dem Hygiene- und Reinigungsbereich betroffen. Mittels Contact-Tracing steht vor allem die Unterbrechung einer Infekt-Kette im Mittelpunkt.

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