10.000 neue Bäume
Wiederaufforstung der Arzler Alm

Vizebürgermeister Anzengruber (r.), Waldaufseher Wolfgang Huber (l.) und Mitarbeiter des Amtes Wald und Natur bei der Wiederaufforstung im Bereich der Arzler Alm.
  • Vizebürgermeister Anzengruber (r.), Waldaufseher Wolfgang Huber (l.) und Mitarbeiter des Amtes Wald und Natur bei der Wiederaufforstung im Bereich der Arzler Alm.
  • Foto: IKM/Willi Giuliani
  • hochgeladen von Agnes Czingulszki (acz)

Nach den erheblichen Lawinenschäden vom Vorjahr hat das Amt für Wald und Natur der Stadt Innsbruck mit der Wiederaufforstung der betroffenen Gebiete rund um die Arzler Alm begonnen.

INNSBRUCK. Eine Lawine hatte im Bereich der Arzler Alm im Jänner 2019 rund 5.000 Festmeter Wald mitgerissen und unwiderbringlich zerstört – trotz Notbetrieb haben die Wiederaufforstungsarbeiten begonnen.

50.000 Quadratmeter Fläche wird bewaldet

Insgesamt werden im April 10.000 neue Bäume, auf einer Fläche von rund 50.000 Quadratmetern gesetzt. Ziel der Wiederaufforstung ist, den zerstörten Schutzwald im Quellschutzgebiet rund um die Arzler Alm so rasch wie möglich wiederherzustellen.
Die sogenannte Überschirmung im lawinengefährdeten Gebiet verhindert, dass der Boden bei Starkniederschlägen in der heißen Jahreszeit weggeschwemmt wird. „Das ist ein unverzichtbarer Schutz für das Wasserschutzgebiet, um Keime im Wasser und auch Blaikenbildung zu verhindern, auch der Schutz des Siedlungsraum spielt eine Rolle. Wir haben hier ein sehr kleines Zeitfenster, das wir nützen müssen“, verrät Waldaufseher Wolfgang Huber vom städtischen Referat Bezirksforstinspektion und Naturgefahren, der das auf drei Jahre ausgelegte Projekt leitet. Die Arbeiten werden so ausgeführt, dass den derzeitigen Regeln und Sicherheitsabständen entsprochen wird.

Der richtige Mix macht den Wald

Gepflanzt werden überwiegend Bäume aus heimischen Pflanzgärten: Buchen, Birken, Fichten, Tannen, Lerchen, Bergulmen, Bergahorn und Vogelbeerbäume.
Finanziert wird die Wiederaufforstung, die insgesamt rund 200.000 Quadratmeter Waldfläche betrifft, mit Geldern der Europäischen Union, des Bundes, des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck. Auch die betroffenen privaten GrundeigentümerInnen müssen einen Beitrag leisten. „Der Flächenanteil der Stadt beträgt nur in etwa zehn Prozent. Nichtsdestotrotz ist es unsere Aufgabe als Stadt, die Wiederaufforstung umzusetzen, um den Schutz im Naherholungsgebiet der Nordkette wieder herzustellen“, so er verantwortliche Vizebürgermeister Hannes Anzengruber.

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