Schneeräumung
Willi: "Der Schnee gehört im Winter zur Stadt"

Der städtische Straßenbetrieb hat das geringere Kfz-Verkehrsaufkommen am Wochenende genutzt, in der Innenstadt Schnee zu verladen und abzutransportieren.
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  • Der städtische Straßenbetrieb hat das geringere Kfz-Verkehrsaufkommen am Wochenende genutzt, in der Innenstadt Schnee zu verladen und abzutransportieren.
  • Foto: Straßenbetrieb
  • hochgeladen von Agnes Czingulszki (acz)

47 cm Neuschnee sind in fünf Tagen in Innsbruck gefallen. Die Angestellten des Straßenbetriebs sind trotz voller Ausstattung mit den Schneemengen kaum fertig geworden. Trams, Fußgänger und Autos sind auf den schneebedeckten Straßen nicht mehr vorangekommen. Besonders Donnerstag in der Früh war das Chaos groß – das STADTBLATT berichtete. Kritik von der SPÖ und dem Gerechten Innsbruck will Bürgermeister Georg Willi aber trotzdem nicht gelten lassen.

INNSBRUCK. "Der Schneefall letzte Woche war nicht in diesen Mengen und vor allem nicht über diesen Zeitraum – es hat ab Mittwoch gegen Mitternacht 12 Stunden durchgeschneit – angesagt. Auch Sonntag hat es wieder den ganzen Tag geschneit und bis in die frühen Morgenstunden hinein. Das Innsbrucker Stadtgebiet ist groß, die Aufgaben, die es hier zu bewältigen gilt – Straßen, Ein- und Ausfahrten, Parkzonen, Gehwege und Gehsteige – sind vielfältig. Innsbruck ist eine Stadt im Gebirge, da gehört Schnee im Winter dazu. Man kann einfach nicht erwarten, dass so viel Schnee auf einmal verschwindet. Wenn ich jetzt von den Mitarbeitern der Stadt höre, dass sie zum Teil auf der Straße angefeindet werden – für solche Reaktionen fehlt mir das Verständnis. Diese Leute sind seit Tagen im Dauereinsatz und haben unseren Dank verdient," sagt Georg Willi auf die Kritik, die seitens SPÖ und Gerald Depaoli (GI) kommt. Viele Mitarbeiter des Straßenbetriebes haben langjährige Erfahrungen in der Winterräumung und sind sehr verwundert über die Ungeduld der Bevölkerung. Insgesamt betreuen sie 550 km Straßenlänge im Stadtgebiet.

Mit der Schneefräse geht es besonders schnell. Die Schneemengen zu bewältigen dauert allerdings noch einige Tage.
  • Mit der Schneefräse geht es besonders schnell. Die Schneemengen zu bewältigen dauert allerdings noch einige Tage.
  • Foto: Straßenbetrieb
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"Geräte sind in Ordnung"

Den Dank stellen SPÖ und GI nicht in Abrede, sondern kolpotieren Sparmaßnahmen und kaputte Gerätschaften, die zu diesem Chaos geführt hätten. Außer einem Unimog, sind alle Fahrzeuge und Geräte einsatzbereit, kommt aus dem Büro des Bürgermeisters. Insgesamt standen 70 zusätzliche Mitarbeiter zur Verfügung, die mit 25 Fahrzeugen im Einsatz standen. Am Sonntag wurde der wenige Verkehr genutzt, um die Schneemengen abzutransportieren. Die Ladung wird in den Inn geschüttet.

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