Regierungssitzung
30 Millionen Euro Entlastung für Tirols UnternehmerInnen

Pressekonferenz mit LHStvin Ingrid Felipe, LH Günther Platter und Präsident der Wirtschaftskammer Tirol, Christoph Walser.
  • Pressekonferenz mit LHStvin Ingrid Felipe, LH Günther Platter und Präsident der Wirtschaftskammer Tirol, Christoph Walser.
  • Foto: © Land Tirol
  • hochgeladen von Alexander Schguanin

TIROL. Die Unternehmerinnen und Unternehmer Tirol tragen mit ihren Pflichtbeiträgen an Tirols Tourismusverbände wesentlich dazu bei, die Tourismuslandschaft als zentrales Wirtschaftsstandbein zu fördern und zu unterstützen. Nun wird ein Drittel der Gesamtvorschreibungen für das Jahr 2020, insgesamt 30 Millionen Euro, den Unternehmen im Rahmen eines Coronavirus-Entlastungspakets erlassen. Das beschloss die Tiroler Landesregierung auf Basis eines von allen Regierungsmitgliedern getragenen Antrages.

„Die Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind von der Coronavirus-Krise hart getroffen und wir wollen weiterhin versuchen, sie alle bestmöglich zu entlasten. Durch den Erlass eines Teils ihrer Pflichtbeiträge können wir dazu einen Beitrag leisten, während wir die Tourismusverbände als wichtige Anker in der Entwicklung des Tiroler Tourismus trotzdem unterstützen. Gerade in den kommenden Tagen und Wochen wird es auch wesentlich sein, dass wir auf ihre touristische Expertise und Erfahrung setzen können“, erklärt Landeshauptmann Günther Platter bei der gestrigen Pressekonferenz gemeinsam mit LHStvin Ingrid Felipe und Präsident der Tiroler Wirtschaftskammer Christoph Walser.

Tourismusverbände als Partner in mehreren Bereichen

Konkret müssen die Beiträge im Rahmen der zweiten Vorschreibung nicht einbezahlt werden. Die UnternehmerInnen, die das bereits erledigt haben, erhalten für das kommende Jahr eine dementsprechende Gutschrift. Als Vorsitzender des Tourismusförderungsfonds betonte LH Platter auch, dass „man auch an der weiteren Unterstützung der Tourismusverbände arbeite. Mit den 20 Millionen Euro sollen sie in einer ersten Phase gestützt werden – es braucht jedoch sicherlich noch weitere Beschlüsse.“

Für Tirols Mobilitäts- und Umweltlandesrätin LHStvin Felipe ist der heute gefasste Beschluss wesentlich: „Ohne die Pflichtbeiträge fehlen den TVBs wichtige Einnahmen auf Basis derer sie ihren Aufgaben nachkommen können. Die TVBs sind wichtige Partner wenn es beispielsweise um den Ausbau des öffentlichen Verkehrs oder die Entwicklung von Naturparke aber auch die Förderung des Traditions- oder Rettungswesens geht. Wir brauchen sie auch als Innovationstreiber, um Einheimischen und Gästen ein entsprechendes Freizeit- und Naturangebot zu bieten und uns – sofern dies heuer möglich sein wird – auf eine Sommersaison vorzubereiten, die anders wird als alle bisherigen.“

Beitrag von über 14.000 Mitgliedern

Insgesamt sind es die Beiträge von 14.200 Pflichtmitgliedern, mit welchen die Tourismusverbände in Tirol unterstützt werden. Im Jahr 2020 wären noch rund 60 Millionen Euro offen gewesen. Durch den beschlossenen Erlass soll nun jede und jeder einzelne Beitragszahlende soll nun durch den Erlass entlastet werden. „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, gemeinsam mit Bund, Land und den Unternehmerinnen und Unternehmern diese Krise zu überstehen. Diese Maßnahme ist ein weiterer Schritt dazu, während wir in Tirol beispielsweise insgesamt 22.000 Härtefallfonds-Fälle abgearbeitet haben und auch weiterhin versuchen werden, unsere Mitglieder bestmöglich zu unterstützen. Wir führen derzeit intensive Gespräche hinsichtlich weiterer Förderungen bzw. auch jenem Beitrag, den wir ganz konkret dazu noch leisten können. Es soll keiner im Stich gelassen werden“, betont Tirols WK-Präsident Walser.

Entwicklung als Erfolg und Auftrag

Platter und Felipe appellieren auch weiterhin an die Tiroler Bevölkerung: „Die Entwicklung der Coronazahlen in den vergangenen Tage ist Erfolg und Auftrag zugleich. Wir müssen mit diesem Erfolg vorsichtig umgehen, weshalb es dringend geboten ist, dass wir uns weiterhin an bestimmte Hygiene- und Abstandsregelungen halten. Denn die Sorge vor einer zweiten Welle ist da – wir sind noch nicht über den Berg und es wäre naiv, dies zu glauben. Deshalb unsere Botschaft: Halten Sie sich auch bei den nun anstehenden Lockerungen an die Vorgaben, bleiben Sie bei Krankheitssymptomen zuhause und halten Sie weiterhin Abstand zu Ihren Mitmenschen. Eine zweite Welle ist nur vermeidbar, wenn alle helfen, sie abzuwenden“, so der Landeshauptmann und Landeshauptmannstellvertreterin abschließend.

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