Aktuelle Umfrage: Oppitz, Federspiel und Willi nahezu gleichauf

Christine Oppitz-Plörer, Georg Willi und Rudi Federspiel haben eine Chance auf die Stichwahl. Franz Gruber und Irene Heisz liegen (derzeit) klar zurück.
  • Christine Oppitz-Plörer, Georg Willi und Rudi Federspiel haben eine Chance auf die Stichwahl. Franz Gruber und Irene Heisz liegen (derzeit) klar zurück.
  • hochgeladen von Stephan Gstraunthaler

Wer es in die Stichwahl schafft, ist aus heutiger Sicht völlig offen. Laut einer aktuellen SORA-Umfrage liegen Amtsinhaberin Christine Oppitz-Plörer (FI) und ihre beiden (aussichtsreichen) Herausforderer Georg Willi (Grüne) und Rudi Federspiel (FPÖ) in der Wählergunst (Bürgermeister-Dierktwahl) nahezu gleichauf. Chancenlos derzeit: Franz Gruber (ÖVP) und Irene Heisz (SPÖ).

Erbitterter Wahlkampf

Spätestens nach der Landtagswahl am 25. Februar wird in der Landeshauptstadt der Wahlkampf für die Gemeinderatswahl am 22. April voll anlaufen. Aus heutiger Sicht ist ein erbittertes Feilschen um jede Stimme zu erwarten, denn die Ausgangslage für die "großen" Parteien ist schwierig. Hochrechnungen zu den aktuellen Werten der Parteien liegen derzeit keine vor. Doch in den Umfrage-Rohdaten liegen Für Innsbruck, ÖVP, Grüne, SPÖ und FPÖ alle in einem Bereich von 16 bis 19 Prozent – ein Fünfkampf mit offenem Ausgang.

Kein Amtsbonus

In der Bürgermeister-Direktwahl zeichnet sich ab, dass Amtsinhaberin Christine Oppitz-Plörer über keinen nennenswerten Amtsbonus verfügt. Allerdings hat sie mit 96 Prozent einen hohen Bekanntheitsgrad und ihr Team wird als "in der Stadt sichtbar" (47 Prozent) und "kompetent" (35 Prozent) wahrgenommen. In puncto "sympathisch" liegt die amtierende Stadtchefin (37 Prozent) gleichauf mit Herausforderer Willi. Dafür wird sie als "entscheidungsstark" (49 Prozent) und "kompetent" (48 Prozent) wahrgenommen – hier liegt sie deutlich und unangefochten vor ihren Kontrahenten.

Thema "Wohnen" dominiert

Welches Thema aus Sicht der Innsbrucker den Wahlkampf prägen muss, ist eindeutig. 51 Prozent finden, dass die Stadt das "Angebot an leistbaren Wohnungen" verbessern muss. Die "Sicherheit in der Stadt" liegt klar abgeschlagen mit 27 Prozent auf Platz zwei der wichtigsten Themen.

Zur Umfrage:


Institut: SORA Institute for Social Research and Consulting
Bennogasse 8/2/16
1080 Wien
Auftraggeber: Für Innsbruck
Grundgesamtheit: Wahlberechtigte InnsbruckerInnen
Stichprobe: n=715
Befragung: Telefonisch (CATI)
Befragungsdauer: Durchschn. 13,5 Minuten
Feldzeit: Dezember 2017

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