Tiroler FPÖ
„Autonomie und Europaregion zeigen sich wertlos"

v.li. LH Fugatti, LH Platter und LH Kompatscher bei der Präsentation der Euregio-Landkarte. (fotografiert am 20. Februar)
  • v.li. LH Fugatti, LH Platter und LH Kompatscher bei der Präsentation der Euregio-Landkarte. (fotografiert am 20. Februar)
  • Foto: © Land Tirol/Huldschiner
  • hochgeladen von Lucia Königer

TIROL. Es wurde bekannt, dass der italienische Ministerrat beschlossen hat, am 3. Juni 2020 die Grenzen wieder zu öffnen. Die FPÖ stellt sich die Frage, wie die österreichische Bundesregierung mit dieser Nachricht umgeht. Für den freiheitlichen Südtirolsprecher im Nationalrat NAbg. Peter Wurm muss nun mit der Erfahrung der Krise ein klares Bekenntnis her.

"Die Krise in Bezug auf Südtirol hat für mich drei Positionen bestätigt. Zum einen wurde das Mantra der EU-Apologeten widerlegt, dass die Brennergrenze nur mehr in den Köpfen bestünde, und zum anderen hat sich gezeigt, dass die Autonomie Südtirols im Ernstfall keinen Pfifferling wert ist, ebenso wenig wie das Papier auf dem die Europaregion geschrieben steht", übt Wurm scharfe Kritik.

FPÖ kritisiert Platter und Kompatscher

Für Wurm habe sich wieder einmal gezeigt, dass die Volkspartei diesseits und jenseits des Brenners die Tiroler Einheit nur beschwört, wenn es ihren Interessen diene. Er kritisiert Südtirols LH Arno Kompatscher und Tirols LH Günther Platter: "Kompatscher und Platter tragen die Tiroler Einheit nicht im Herzen, sondern sind nur an ihrer Macht interessiert".

Kann für die FPÖ so nicht weitergehen

Für die FPÖ ist klar, dass es so nicht weitergehen kann. "Die Krise hat auch gezeigt, dass es derzeit offenbar nicht möglich ist, die Südtiroler als österreichische Minderheit ausreichend zu schützen. Die hohe Mortalitätsrate im Vergleich Österreich-Südtirol zeigt dies deutlich. Obwohl Südtirol eine reiche Region ist, hängt die Bevölkerung am italienischen Staat und ihrem Gesundheitssystem, was fatale Folgen hat. Es hat sich gezeigt, dass es eben nicht egal ist, in welchem europäischen Staat man beheimatet ist. Wir Freiheitlichen unterstützen deshalb weiterhin den Wunsch vieler Südtiroler nach Wiedervereinigung", so Wurm abschließend.

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