In Exilium Politicum: Mit Abstand zum Alltagsgeschäft. Politisches Grusel-Kabarett kindergerecht erklärt
Eine frühlingsfrische Gutenacht-Geschichte. Die Prinzessin & der fremdländische Frosch. Vierter Teil

Heute liebe Landsgenossen, heute ist der Tag, da wir euch einweihen wollen in die Geheimnisse des Inn Piratigen TREASURY, in die arcana der finanzpolitischen Schatzmeisterei von Froschenswegen zu Innsbrucks Segen.

Doceo sed frustra, ich lehre doch vergeblich, sagte sich der noch Gemeinderätliche Frosch Heinrich mit jenen Worten, die er sich eines alten Meisters aus dem Bereiche der Philosophie, genannt Staatsrecht entliehen hatte.

Er selbst - ein alter Leviathaner der Geistesschule des Englishman Thomas Hobbes -  fühlte sich von der Geistesblässe des bloß akademischen Gedanken angekränkelt, wollte er doch durch die Fülle des mit Wissen überwässerten Frosch-Gehirnes jene Methoden des TR€ASURY rechtmässig & sinnstiftend anwenden, die er bei den berühmtesten Freibeutern der Alpenländischen Finanz-Szene erlernt hatte & bis zu seinem hochpolitischen, aber riskanten Engagement für heimische Kräuter-Heilkundler ohne Vorstrafe bewältigt & legaliter überlebt hatte.

Nun in finsterer Zeit, da die Prinzessin enthront scheint & weltweit virale Gefahren epidemologischer wie finanzbonitärer Natur lauern, nützen wir die Zeit um in uns zu kehren, und die Gründe für unser bisheriges Missgeschick im Dienste für die Sache von Tirolern für Tiroler in Namen der Freiheit im genossenschaftlichen Alpenraum von der Salurner Klause bis ins heimatliche Innviertel zu raisonieren, damit die Froschens-Qual unseres Tantalus-Fatums ein Ende finden möge.

Damals also, als Innsbruck noch königlich regiert ward, suchten wir verzweifelt den Herzensgrund der Prinzessin mit Verständnis für unsere Sache zu erfüllen, vor allem als wir sie bei einer prächtigen Kunstgala im kleinen Schwarzen mit der gülden glänzenden Stadt-Kette auf ihrem wackeren Herrschafts-Busen ruhend erblickten. Einer der üblichen Spötter meinte Angesichts unserer Ergriffenheit darob, man müsse nun stehts kontrollierend Nachschau halten, ob die Kette noch in der  Asservaten-Kammer des Magistrats aufhältig sei. Unerhört, aber seis drum!

Die Prinzessin meinte sehr oft in ihren Ansprachen, man müsse die Dinge so oft wiederholen, bis sie einem geglaubt werden. Diese Kurzens-Botschaft hat sie wohl nicht von George Orwell &/oder Univ. Professor rer.soc.oec Alfred Kyrer, ein Gentleman italienischer Grandezza alter Schule, der dies Orwell-Zitat bei einer unserer Buchpräsentationen/Lesungen im Winter 1997/98 zum besten gegeben hat. Nein, sie schöpft die Dinge wiewohl akademisch-ökönomisch grundbelastet aus dem Fundus ihrer Regenten-Verantwortlichkeit in der Hülle & Fülle ihrer Daseins- & Soseins-Entscheidungen für Innsbruck.

Einen merkwürdigen "Austicker" zum Thema Treasury im hochseriösen Rahmen des GR-Berichts des Städtischen Kontrollausschusses gab es da allerdings, der die Prinzessin nicht nur als warrior 4 christ erstrahlen ließ, sonder auch 4 Christine höchstderoselbst.

Als wir bei einem Vortrage zur Belegsprüfung des Kontrollorgans der Prinzessinnen-Befohlenen Magistratsorgane in Leitung namens Fankhauser uns zu Worte meldeten, wollten wir keinen Zank hausern, sondern zunächst die Qualität der dortigen Arbeit im Speziellen, wie der gesamten Mitarbeiterschaft des Magistrat überhaupt rühmen mit den Worten: " Bei derartigen guten, fleissigen & verlässlichen Mitarbeitern könnten wir einen Kanarienvogel zum Leiter des Kontrollauschusses machen & die Dinge würden prima weiterlaufen."

Da riss der Prinzessin der Toleranz-Faden & sie entzog uns entschlossen & im kategorischen Imperativ das Wort & verdammte uns zur Schweigsamkeit mit den Worten: "ICH BIN KEIN KANARIENVOGEL!!!" & unmittelbar von diesem Blitze getroffen, mussten wir erkennen, wie so oft in unserer Froschheit grünem Leben wieder einmal missverstanden worden zu sein, schon allein vom Adressaten her, hatten wir doch auf den Leiter des Kontrollauschusses zu hinpointiert.

Glücklich sind wir nun in der Zeit unseres wahlmisserfolglichen politischen Exils in der verkehrsruhigen allgemeinen Staatsbe- & Umfriedung in Zeiten eines Innsbrucker DEKAMERON für die Nachwelt einer möglichen Prinz Heinrich-Forschung kind- & altengerecht erklären zu können, was wir unsererem Kanarienvogel Fridolin-Heinrich beigebracht haben, damit in Zeiten wiedererstarkter Bürger-Sicherheit die Ruinen bonitärer Selbstzerfleischung einer Zukunft neuer Liquidität für Innsbrucks Majestät zur reorganisierten Freiheit vor allem für Hotellerie & Gewerbe im ganzen Alpenraum neu & frühlingsfrei gedeien möge.

Hier also ein noch fiktives aber in uns langjährig erprobtes Telephon-Gespräch unseres TRADING-PILOTEN unserem spiritiven KANARIENVOGEL Fridolin-Heinrich als UNBESTECHLICH NEUTRALER ORDERGEBER  für die Devisen-SICHERUNGS-Optionen mit unserem Bänker des Vertrauens als Kundenbetreuer Abteilung Firmenkreditmanagement - Währungssicherung für unsere gemeinnützige & überparteiliche Crowd von Tirolern für Tiroler.

Fridolin Heinrich: (guckt auf seine innere Uhr & weiss, dass er zum Kalendertag seinen monatlichen Anruf tätigen muss. Er drückt den Knopf der Fernsprechanlage sowie den Knopf für die gespeicherte Nummer, er horcht aufmerksam auf das Tut-Geräusch des Apparats)

Bänker: Ahoi, Herr Fridolin Heinrich. Goldhäusler vom Firmenkreditmanagement. Was kann ich für Sie tun?

Fridolin Heinrich: Sind wir ausgeübt worden?

Bänker: Nein!

Fridolin Heinrich: Dann schreiben sie das gleiche Dings nochmal. Danke Wiederhören!!

Das war der eine Fall. Nun der andere.

Fridolin Heinrich: Sind wir ausgeübt worden?

Bänker: Ja

Fridolin Heinrich: Dann müssten wir jetzt wieder im Euro sein, richtig?

Bänker: So ist es, Ihr Gedächtnis ist bemerkeneswert, so ganz ohne Schriftverkehr.

Fridolin Heinrich: Also dann schreiben wir heute zum Frühlingsbeginn folgendes,
Euro PUT zu Jap Yen CALL, DEVISENMITTE, EUROPEAN STYLE, Die Prämie aufs übliche Konto.

Das wars, dankeschön...klack & aufgelegt. 
Stille, bis zum nächsten Monat.
Kraaahhh!

Dreimal haben wir das der Prinzessin erklärt u.a. im Beisein von ihrem damaligen Finanzdirektor, nomen est omen,  Pühr-Ringer

& vor KommerzialGRat Stoll
Doch auch der hatte vor lauter Spekulationsverbot die Hucke voll 
Schlechte Zeiten - für die, die nach Skandalen Salzburg & Linz -
Trotzdem das Trader-Heil verbreiten
Es ist einfach vertrackt
Kein Mensch denkt abstrakt
Ausser es muss
Kauft sich Versicherung: Gott zum Gruss
Wer wollte auf den Kreditsaldo kapieren
Dass wir Monat für Monat eine optionale Versicherung zum Kauf servieren?!?
Wie die Yankees gegen Ernteausfall im Orkan
Kann praktisch sein dann & wann

Im nächsten & wahrscheinlich letzten Teil der gute Nacht-Geschichten für politinteressierte Kiddies & deren vorlesende Elternschaft rechnen wir dann zusammen, was das dem Budget der Heimatstadt Innsbruck pro futuro bringen würde an laufender LIQUIDITÄT aus dem bestehenden Kreditvolumen der Stadt selbst & deren Immo-Wohltäterorganisationen als Bürgschaftnehmer zur möglichen Treasury-Kondition kraft der Prinzessinen-Bonität unserer schönen iuristischen Körperschaft.

Für der Kiddies Pausenbrot
& HalliGalli auch mal zur Not
Denn auch Spass muss wieder einmal sein
& Volkes Frühlingsbecher rufen sich den Wein
Nicht um uns sinnfrei zu betrinken
Nein, den Nordstern wolln wir zu uns winken
& auch den Stern im walschen Sieden
Denn wir aus unseren italienisch Jugendtagen lieben.

Make love, not war! Wir sind die wahren Grünen
Frosch234
Frosch!!

Autor:

heinrich stemeseder aus Innsbruck

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