„Es muss Schluss sein mit Betonwüsten!“

Grünraum

Grünpolitikerinnen im Einsatz für mehr Lebensqualität – Stadt soll sich endlich zu umfassendem Grünraumkonzept bekennen

Unter dem Motto „Mehr Bäume für die Stadt“ starten die Grünen einen weiteren Vorstoß in Sachen Steigerung der Lebensqualität in Innsbruck. Uschi Schwarzl und Maria Scheiber setzen sich mit aller Kraft dafür ein, dass aus der Stadt keine Betonwüste wird.

(fh). Die Grünen sind schon lange keine „Treehuggers“ (engl. - Umarmen eines Baums) oder Birkenstockträger mehr, doch ihre politischen Wurzeln liegen nach wie vor im unermüdlichen Einsatz für die Umwelt. Das Jahr 2010 wurde zu jenem der Artenvielfalt ernannt und das nehmen die Grün-Mandatarinnen Maria Scheiber (Landtagsabgeordnete) und Uschi Schwarzl (Stadträtin) zum Anlass, um ein durchaus schlüssiges Konzept für die Grünplanung in der Stadt Innsbruck zu präsentieren. Argumente für mehr Bäume in der Stadt gibt es unzählige. „Innerstädtisches Grün und Urbanität sind doch kein Widerspruch. In Innsbruck heißt es immer, dass man eh nur auf die Nordkette oder den Patscherkofel fahren muss, um im Grünen zu sein, aber genau da liegt die Gefahr. Grünraum und Bäume dürfen in der Stadt nicht vernachlässigt werden. Innsbruck darf keine Betonwüste werden“, erklärt Stadträtin Schwarzl.

Was die Menschen wollen
„In der benachbarten Schweiz hat man in den größeren Städten Studien durchgeführt, die eindeutig belegen, dass sich Menschen in einer Stadt nichts sehnlicher wünschen als mehr Grünraum. Wenn wir es schaffen in der Stadt ein Mikroklima zu schaffen ist das eine Win-win-Situation für Mensch und auch Tier“, erklärt Maria Scheiber.

Die Stadt wird aufgegraben
Mit dem Wechsel von Eugen Sprenger zu Franz Xaver Gruber sehen die Grünen eine große Chance, das Thema mit neuem Schwung anzugehen: „Wir graben z.B. im Zuge des Regionalbahnprojektes die gesamte Stadt auf. Das ist die Chance, um endlich ein richtiges Grünkonzept umzusetzen und ich bin hundertprozentig sicher, dass die Bevölkerung dankbar dafür wäre, wenn mehr für ihre Lebensqualität getan wird“, lässt Uschi Schwarzl wissen. Sie und ihre Parteikollegin Maria Scheiber wissen, woran es scheitert und bemängeln vor allem die Ausschreibungen für städtebauliche Maßnahmen in welchen die Grünkonzepte meist keinen Platz finden.

Architekturverliebt
„Es braucht dringend eine ökologische Baustellenbegleitung und außerdem muss das Land Tirol den Städten das Recht einräumen, eine Baumschutzverordnung zu erlassen. Die Sehnsucht der Menschen nach mehr Grün ist vorhanden aber es braucht halt bei aller Architekturverliebtheit auch ein Auge für das Grüne“, so Maria Scheiber abschließend. Politische Initiativen in Landtag und Gemeinderat werden folgen.

Autor:

Stadtblatt Innsbruck aus Innsbruck

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