Frauenhäuser: ÖVP Versprechen sind "leere Worthülsen"

NRin Selma Yildirim setzt sich für mehr Frauenhausplätze und Gewaltschutz ein.
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  • Foto: Hitthaler
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TIROL. Die SPÖ-Politikerin stellte eine parlamentarische Anfrage an die ÖVP-Frauenministerin Bogner-Strauß. Grund dafür, waren die von ihr versprochen 100 neuen Schutzplätze österreichweit, die allerdings im Budget nicht aufgelistet sind. Die Antwort der Ministerin enthielt lediglich einen Verweis auf die Länder, die grundsätzlich für die Finanzierung von Frauenhäusern zuständig sind.

Leere Versprechen seitens der Regierung

Es wurden Versprechen gemacht, "leere Worthülsen" laut Yildirim. „Das Bekenntnis der Bundesregierung zum Gewaltschutz hilft rein gar nichts, wenn dafür in der Realität dann kein Geld zur Verfügung gestellt wird. Einen Umsetzungsplan für die Ankündigungen gibt es ebenfalls nicht", erläutert die Nationalrätin weiter. 
Besonders in Tirol bedarf es an Plätzen in Frauenhäusern, berichtet Yildirim. Ein kleiner Lichtblick ist zumindest der Bau eines neuen Frauenhauses, was allerdings nicht reichen würde. Der Europarat empfiehlt einen Frauenhausplatz pro 10.000 Einwohner. Das wären 75 Plätze, die in Tirol nötig wären. In der Realität gibt es allerdings nur 32 Plätze. Die Plätze sind in den Regionen Innsbruck, Kufstein und Lienz angesiedelt. Das Oberland bleibt, was Schutzplätze für Frauen anbelangt somit völlig unversorgt. 

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