Wohnen in Tirol
Gemeinden auf der Suche nach leistbarem Baugrund

„Ohne leistbaren Grund kein leistbarer Wohnbau. Deshalb ist es ein Gebot der Stunde, den Gemeinden zu helfen, einfacher an Freiland zu kommen.", so Beate Palfrader
  • „Ohne leistbaren Grund kein leistbarer Wohnbau. Deshalb ist es ein Gebot der Stunde, den Gemeinden zu helfen, einfacher an Freiland zu kommen.", so Beate Palfrader
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TIROL. Um an leistbaren Wohnraum zu kommen, braucht es auch leistbare Gründe. Würde man Gemeinden in das Tiroler Grundverkehrsgesetz aufnehmen, könnten sie auch als Interessenten auftreten, so Beate Palfrader.

Gemeinden sind gegenüber Bauern benachteiligt

Gemeinderatspräsident Ernst Schöpf vertritt die Idee, Gemeinden in das Interessenmodell des Tiroler Grundverkehrsgesetzes aufzunehmen und ihnen so die Möglichkeit geben, als Interessent aufzutreten. Aktuell werden Gemeinden hier gegenüber Bauern benachteiligt. Durch diese Maßnahme könnten Gemeinden leichter an Freiland kommen. Beate Palfrader möchte während ihrer Amtszeit in Tirol 12.000 geförderte Wohnungen ermöglichen. Jedoch sei dies nur durch Veränderung möglich: "Die Aufnahme der Gemeinden in den Grundverkehr wäre dabei ein Meilenstein.“ In einem weiteren Schritt könnten auch die gemeinnützigen Wohnbauträger in das Interessentenmodell aufgenommen werden.

Gemeinnützige im Interessenmodell

Auch Gemeinnützige brauchen günstige Gründe für günstigen Wohnbau und leistbares Wohnen. Würden sie in das Interessenmodell aufgenommen werden, könnten sie hier ihr tätig werden. Durch diese Maßnahmen würden Spekulationen am Grundstücksmark gebremst werden, so Beate Palfrader. Eine weitere Möglichkeit, wäre auch eine diesbezügliche Nutzung in Gewerbegebieten. Auch diese würden von angrenzendem Wohnraum profitieren. Beate Palfrader plädiert für offene Gespräche mit den entsprechenden Interessensvertretern. 

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