Glyphosat: Österreich wird im EU-Parlament für Verbot stimmen

Gentechnisch veränderten Pflanzen kann das Mittel nichts anhaben.
  • Gentechnisch veränderten Pflanzen kann das Mittel nichts anhaben.
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TIROL. Der Pestizidwirkstoff Glyphosat gilt als einer der meistverwendeten der Welt und tötet jede Grünpflanze ab. Außer die Pflanze ist dementsprechend gentechnisch verändert oder ist im Laufe der Zeit gegen das Gift resistent geworden. Der Hersteller Monsanto vertritt bis heute die Meinung, dass das Mittel harmlos wäre. Die Weltgesundheitsorganisation hingegen stuft das Mittel als wahrscheinlich krebserregend ein. 

Schon Ende September wurden Monsanto-Vertreter nicht mehr ins EU-Parlament gelassen, da eine Vorladung zum Thema Glyphosat ignoriert wurde. Es war das erste Mal, dass das Europäische Parlament einem Konzern die Zugangserlaubnis entzog. 

Passend zu diesem turbulenten Ereignis hat auch Österreich nun seine Position für eine Abstimmung zum Verbot des Mittels gefunden. Im November 2017 wird auf EU-Ebene über das Verbot abgestimmt. "Die Mehrheit im Parlament ist für ein Verbot dieses gesundheitsgefährdenden Spritzmittels. Rupprechter muss sich bindend für ein EU-weites Verbot aussprechen“, freut sich die Grüne Nationalrätin Berivan Aslan.
Sie erhofft sich noch für das Jahr 2017 einen Ausstieg aus dem Pflanzengift. 

Es ist ein Kampf gegen die Agrarlobby, doch mit vereinter Kraft und Kooperation von Organisationen, Vereinen und Einrichtung, hofft Aslan den Kampf gegen die Chemie zu gewinnen. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at: 
Völs: Gemeinderatsantrage gegen Glyphosat

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