AK-Wahl Tirol
Grünen-AK-Spitzenkandidat fordert mehr Druck bei Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung

Der Grünen AK-Spitzenkandidat Deutinger fordert mehr Tempo bei dem Thema des Rechtsanspruches auf Kinderbetreuung.

TIROL. In der AK-Wahl Tirol fordert der Grünen AK-Spitzenkandidat Deutinger mehr Tempo beim Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung. Er kritisiert Zangerl, der sich laut Deutinger noch nicht dazu geäußert hat. 

Es reicht nicht, die Kosten der Kinderbetreuung bei Fort- und Weiterbildung zu erstatten

Zwar ist man bei der AK Tirol mächtig stolz auf die neuen Extra-Leistungen für Frauen bei Fort- und Weiterbildung, jedoch ist dies dem Grünen AK-Spitzenkandidat nicht genug. Er fordert einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung und nicht nur, wenn es zu einer Fort- oder Weiterbildung kommt. 

Als Betriebsrat bei der Lebenshilfe kennt Deutinger viele Einzelschicksale und weiß, wie wichtig ein Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung wäre. „Für berufstätige Eltern muss die Betreuung ihrer Kinder langfristig planbar sein", erläutert der Grünen-Kandidat. Die würde auch eine angepasste Betreuung an den 12-Stunden-Tag bedeuten. 
Das hätte Deutingers Konkurrent, Zangerl noch nie berücksichtigt, wird kritisiert. 


Betreuung liegt in den Händen der Gemeinden

Momentan gestaltet sich die Situation folgendermaßen: die Gemeinden stellen je nach Bedarf die Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung. Hier würde es laut Deutinger allerdings zwei Probleme geben. Einerseits würden die Gemeinden den Bedarf erst gar nicht prüfen und andererseits würden die Betreuungszeiten häufig viel zu knapp werden. 

Mit einem Rechtsanspruch würde man den Eltern, laut Deutinger "einen Hebel in die Hand geben" und die Gemeinden müssten genügend Betreuungsplätze zur Verfügung stellen. 

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