Wohnen in Tirol
Grundspekulation treibt auch in Tirol Mieten in die Höhe

Das Tiroler Raumordnungsgesetz würde Lösungen für leistbares Wohnen ermöglichen.
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TIROL. Die Tiroler Mietpreise kommen nicht zur Ruhe. Wohnen in Tirol wird zunehmend unleistbar. Grund für diese hohen Mietpreise seien Spekulation auf Grund und Wohnraum, so Stephan Bertel.

Grund- und Wohnraumspekulationen treiben Mieten in die Höhe

In Tirol liegen die Mietpreise mit 8,5 €/m2 österreichweit an dritthöchster Stelle. In Innsbruck wird für Wohnraum teilweise 14 Euro pro Quadratmeter bezahlt. Als Grund für diese hohen Mietpreise seien Spekulationen auf Grund und Wohnraum verantwortlich, so Tirols Vorsitzender der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen (FSG) Stephan Bertel. Für leistbares Wohnen könnten die gemeinnützigen Wohnbauträger sogen, jedoch diese würden Baugrund zu einem festgesetzten Preis benötigen.

Tiroler Raumordnungsgesetz bietet Lösungen

Gemeinnützige Wohnbauträger wie die Tigewosi, WE, Alpenländische Heimstätte oder die Neue Heimat müssten Baugrund zu einem festgesetzten Preis, der nicht überschritten werden darf, kaufen. Bei einer Widmung eines großen Grundstücks müsste ein Teil für den geförderten Wohnbau zur Verfügung gestellt werden. Baugrundstücke, die schon länger als 15 Jahre nicht bebaut wurden, können - so das Tiroler Raumordnungsgesetz - zur Hälfte gegen eine akzeptable Ablöse für den sozialen Wohnbau verwendet werden.

Maßnahmen scheitern an ÖVP und FPÖ

Zuletzt machte Innsbrucks Bürgermeister, Georg Willi, den Versuch, das Raumordnungsgesetz diesbezüglich auszuschöpfen. Jedoch scheiterte dieser Versuch an ÖVP und FPÖ, so Stephan Bertel. Auch AK-Präsident Erwin Zangerl (ÖVP und ÖAAB) hat sich für leistbares Wohnen stark gemacht. Daher sei es verwunderlich, dass dieser seine Parteikollegen von der Notwendigkeit dieser Maßnahme nicht überzeugen konnte, so Stephan Bertel.

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Leistbares Wohnen: Mingler übt Kritik an ÖVP und FPÖ

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Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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