JVP-Forderung „Politische Bildung“ im Tiroler Landtag

V.l.: JVP-Landesobmann Dominik Schrott, LAbg. Bettina Ellinger und JVP-Bundesobmann Sebastian Kurz setzen sich für „Politische Bildung“ als Pflichtfach ein.
(Foto: JVP)
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Mit einem eindeutigen Beschluss steht der Tiroler Landtag hinter der Einführung des Schulfaches „Politische Bildung“.

Die Einführung eines eigenständigen Schulfaches „Politische Bildung“ ist ein wesentlicher Bestandteil des Demokratiereformkonzeptes der Jungen Volkspartei. „Diese JVP-Forderung findet sich auch im aktuellen Regierungsprogramm der Bundesregierung wieder“, so JVP-Bundesobmann Sebastian Kurz: „Die Bundesregierung möchte die Verankerung der Politischen Bildung als Pflichtmodul, wobei schulautonom auch die Führung eines eigenen Unterrichtsgegenstandes ermöglicht werden soll.“

Tiroler Landtag wieder mit diesem Thema befasst
Nachdem letztes Jahr ein entsprechender ÖVP-Antrag bereits im Landtag angenommen wurde, behandelte die aktuelle Landtagssitzung wieder die Einführung von „Politischer Bildung“ als verpflichtendes Unterrichtsfach – dafür soll sich die Landesregierung bei der Bundesregierung einsetzen. „Diese Unterstützung aus dem Tiroler Landtag ist für die Sache unverzichtbar und stärkt unsere Forderung“, so JVP-Landesobmann Dominik Schrott und freut sich über die große Zustimmung im Landtag:

„Wir brauchen die Umsetzung dieses Punktes im Regierungsprogramm.“
VP-Bildungssprecherin LAbg. Dr. Bettina Ellinger unterstreicht die Notwendigkeit dieses Unterrichtsfaches: „Durch die Wahlalterssenkung auf 16 Jahre sollen Jugendliche früher für demokratische Mitbestimmungsmöglichkeiten sensibilisiert werden. Diese Mitbestimmung erfordert Information, Wissen und Interesse. Ein eigenes Unterrichtsfach bietet dafür den richtigen Rahmen, um sich mit politischen Inhalten gezielt auseinandersetzen zu können.“

Ethik als verpflichtender Ersatz bei Abmeldung vom Religionsunterricht
Der Landtag befasst sich auch mit einem Antrag zur Einführung des Ethikunterrichtes als Pflichtfach. „Ethik als Pflichtfach soll es aber nur für diejenigen geben, die sich vom Religionsunterricht abmelden und deshalb überhaupt keine Moral und Werte vermittelt bekommen würden“, präzisiert Schrott. Die ÖVP hat deshalb dazu im Landtag auch einen Zusatzantrag eingebracht. „Ethik und Religion weisen durchaus Gemeinsamkeiten auf. Trotzdem kann der Ethikunterricht für sich genommen keinen Ersatz für den Religionsunterricht darstellen sondern ergänzen sich beide Fachbereiche vielmehr. Daher ist eine Umsetzung nur parallel zum bestehenden Angebot des Religionsunterrichtes möglich“, zitiert Ellinger den VP-Zusatzantrag.

Autor:

Susanne Vrhovac aus Innsbruck

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