Neu im Amt
Kristof Widhalm als Behindertenanwalt vorgestellt

v.l. LRin Gabriele Fischer, Behindertenanwalt Kristof Widhalm, LTPin Sonja Ledl-Rossmann und Landesvolksanwältin Maria Luise Berger
  • v.l. LRin Gabriele Fischer, Behindertenanwalt Kristof Widhalm, LTPin Sonja Ledl-Rossmann und Landesvolksanwältin Maria Luise Berger
  • Foto: Tiroler Landtag/Landtagsdirektion
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Im Dezember 2017 wurde beschlossen, dass anstelle des Behindertenansprechpartners ein eigener Behindertenanwalt installiert wird. Nun wurde Kristof Widhakn als erster Behindertenanwalt bei der Landesvolksanwältin vorgestellt.

TIROL. „Bereits im Jahr 1999 hat der Tiroler Landtag bei der Landesvolksanwaltschaft einen eigenen „Behindertenansprechpartner“ eingerichtet. In seinem ersten Jahr suchten 224 Menschen bei ihm Rat und Unterstützung, im vergangenen Jahr waren es bereits weit über 800“, informiert Landtagspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann über die stetig zunehmende Nachfrage. Den Menschen soll nun rascher und zielgerichteter geholfen werden

Kristof Widhalm - Der neue Behindertenanwalt

Der gebürtige Vorarlberger hat an der Universität Innsbruck Rechtswissenschaften studiert. Danach war er von 2007 bis 2016 in der Abteilung Bildung des Amtes der Tiroler Landesregierung tätig, seit März 2016 ist er der Landesvolksanwältin dienstzugeteilt, wobei er seit 2017 fast ausschließlich im Sozial- und Behindertenbereich eingesetzt ist. Als externer Lehrbeauftragter ist Widhalm außerdem seit 2015 am Institut für LehrerInnenbildung und Schulforschung an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck tätig.

Teilhabe von Menschen mit Behinderung

„Mit dem Tiroler Teilhabegesetz, das am 1. Juli in Kraft getreten ist, wurde – wie es der Name schon sagt – die Teilhabe von Menschen mit Behinderung in den Mittelpunkt gestellt“, betont Soziallandesrätin Gabriele Fischer.

„Ganz bewusst wurden Menschen mit Behinderungen eng in die Entscheidungsfindung und Ausgestaltung des Gesetzes eingebunden. Dies begann bei der umfangreichen Leistungsbeschreibung und der Festlegung der Qualitätsstandards in der Behindertenhilfe, wurde beim Forumtheater fortgesetzt und findet auch seinen Niederschlag in der jüngst eingerichteten NutzerInnen-Vertretung, die sich aus Menschen mit Behinderungen zusammensetzt, die Leistungen der Tiroler Behindertenhilfe in Anspruch nehmen“, berichtet LRin Fischer.

Die LeistungsbezieherInnen wählten die VertreterInnen direkt und haben als selbst Betroffene ein großes Mitspracherecht bei Entscheidungen der Landesverwaltung, die sie direkt betreffen. Auch das persönliche Budget, die Peer-Beratung und der Ausbau der mobilen Unterstützungsleistungen zielen auf eine umfassende Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen ab.

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