Michael Mingler
Kritik an Hofer: „Schau nach Tirol“

Verkehrssprecher der Tiroler Grünen: Michael Mingler

Ein „billiges Ablenkungsmanöver“ nennt der Verkehrssprecher der Tiroler Grünen Michael Mingler die Pläne in Zukunft Elektroautos auf den Spuren der Busse und Straßenbahnen fahren zu lassen.

"Am Tag nach Hofers Blamage durch die Empfehlung des eigenen Ministeriums, auf der Autobahn statt Tempo 140 einen Klimaschutz-100er zu verordnen, wird eine Pseudodebatte angezettelt", kritisiert Michael Mingler den Verkehrsminister.

Beispiel Tirol

„Wie nachhaltige Mobilität geht und was getan werden kann, zeigen wir in Tirol vor. Da werden konkrete Beschlüsse gefasst, wie zum Beispiel die schrittweise Umrüstung der Busflotte auf Elektromobilität. Das sind zukunftsträchtige und klimapolitisch richtige Entscheidungen, die ich mir auch von der Bundesregierung erwarte“, so Mingler.

Für ihn sei die Öffnung der Bus- und Tramspuren genau das Gegenteil von nachhaltiger Mobilität, da es dadurch im öffentlichen Verkehr zu Verzögerungen komme. „Das führt das ganze Öffi-Konzept ad absurdum. Ein E-Auto benötigt genau gleich viel des wertvollen Raumes in der Stadt wie herkömmliche PKWs“, argumentiert der Grüne.
Für ihn liege die Zukunft der urbanen Mobilität weiterhin bei den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Kritik an FPÖ

Mit der aktuellen Politik der Bundesregierung kann sich Mingler nicht anfreunden, da diese nicht die Tiroler Interessen vertrete. Dritte Autobahnspur vor Innsbruck, keine Hilfe gegen Transit-Ausweichverkehr und keine Erhöhung der Brennermaut nennt er als Beispiele.
"Ich appelliere dringend an die Bundesregierung, Tirol keine Steine in den Weg zu legen, wenn es um saubere Luft und weniger Lärm für die Tiroler*innen geht", so Mingler abschließend.

Mehr Beiträge zum Thema:
Grüne Tirol: Öffnung des Pannenstreifens löst keine Probleme

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