Masterplan Pflege
Länder sollten über Finanzierung mitentscheiden

Bis zum Jahr 2030 wird sich die Zahl der Über-85-Jährigen in Tirol mehr als verdoppeln, prognostiziert Tilg. Eine Weiterentwicklung der Pflege ist demnach mehr als notwendig.
  • Bis zum Jahr 2030 wird sich die Zahl der Über-85-Jährigen in Tirol mehr als verdoppeln, prognostiziert Tilg. Eine Weiterentwicklung der Pflege ist demnach mehr als notwendig.
  • Foto: Pixabay/geralt (Symbolbild)
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TIROL. Im Ministerrat wurde kürzlich eine Punktation zum Masterplan Pflege beschlossen. Tirols Geundheitslandesrat VP-Tilg begrüßt diesen Entschluss und erläutert, dass nur die Frage der zukünftige Finanzierung entscheidend sei. 

Pflegebedarf wird sich extrem erhöhen

Die Zahlen beweisen für Tilg, dass eine Weiterentwicklung der Pflege in Österreich dringend nötig ist. Bis zum Jahr 2030 wird sich die Zahl der Über-85-Jährigen in Tirol mehr als verdoppeln, prognostiziert Tilg. 
Deshalb sieht er die Punktation zum Masterplan Pflege als besonders positiv. Lediglich in der Finanzierung sieht Tilg den Knackpunkt.
 

Die Frage der Finanzierung

Die Schwerpunkte im Masterplan seien richtig gesetzt (Steuerung/Organisation, pflegende Angehörige, Pflegepersonal, Digitalisierung und Finanzielles), jedoch ist bei der Entwicklung der inhaltlichen Substanz vor allem die Finanzierung der Knackpunkt. "Fest steht, dass die Länder budgetär bei der Pflege bereits jetzt an der Grenze dessen sind, was machbar ist." Als guten Ansatz würde Tilg es sehen, wenn "die Länder in alle Planungen eng eingebunden werden". Sie müssten demnach mit am Verhandlungstisch sitzen. 

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