Tiroler für Tiroler: Wie wir das Wohnen finanzierbar machen
Leistbares Wohnen IV. Wer sich noch dagegenstellt

Die Banken agieren nach wie vor ohne Schranken.

Selbst wohl keinen allzuheiklen Stresstests ausgesetzt, setzen sie an die Qualität ihrer Wohnungsfinanzierungskunden die höchsten Ansprüche. Spekulieren sei aktuell höchst verboten & ganze Sektoren driften ab ins Internet durch die digitale Weltrevolution. Was bleibt da an Geschäftsmodell?

Richtig, die Margen auf die Kreditportfolios, die gerade noch erstellt werden, wenn mit Sicherheit kein Ausfallsrisiko besteht.

Die Reichen EINPROZENTER  schwimmen im Geld & dafür sind die Banken als Depot-Halter gerade noch gut genug, obwohl schon viele Reiche den Löwenanteil ihres Vermögens in Substanz wie Immobilien, Edelmetalle, auch in Kunst geparkt haben und in allen Schattierung von Blue Chips, Anleihen von Top-Ranking & Aktien quer Bett, aber tatsächlich auch in echten Unternehmensbeteiligungen, zumindest die letzten mannhaften Haudegen des Kapitalismus.

Der Derivatehandel ist ein überigens ausschließliches Knabenvergnügen, ein strategischer Zeitvertreib wie beispielsweise Schach. Die Ablöse des Menschen durch intelligente Maschinen trifft freilich beiderlei Geschlecht & das Gedrängel um fixe Posten in, Staat, Wissenschaft & Politik wird unsäglich. Unerträglich auch die Spottentlohnung & die totale Ignoranz im Bereich der schönen Musischen Künste gerade durch den finanzierenden Staat vor allem im Dunstkreis der Sponsorenzirkel  einstiger Großbürger. 

In der Kunst ist das Anlageverhalten von Kunst schaffenden zu Kunstkonsumenten vom Geschlechterverhältniss ausgeglichen, wiewohl der Kunstmarkt von der Preisangetriebenheit eigentlich wirklich als geisteskrank diagnostziert werden muss.

Aus diesem Grund ist der Kunstmarkt die beste Parabel und der verlässlichste Indikator, wohin die Reise geht, und was den Menschen davon abhält ZU TAUSCHEN UND ZU TEILEN, was wir an Gottesgaben auf unserer Mutter Erde vorfinden.

Das ist die Krise unserer Zeit und das Geld regiert zwar die Welt, wobei man es nicht essen, nicht trinken und nicht atmen kann. Die Sonne scheint zwar für alle, aber auch sie wird zu recht vermarktet. Wenn sie nicht scheint wirds kalt, und guter Rat ums Wohnen wird teuer, was allerdings nur die wirklich wissen, die, wie el hijo de dios, wie Gottes Sohn, einmal nicht wußten de donde poner la cabeza, die schon einmal nicht wussten, wohin sie abends ihren Kopf legen sollten, also wohnungslos waren. Dies sei in  weltstaatlichen der Zunge des ärmeren Südens einmal ganz klar gesagt. 

Wer das noch nicht erlebt hat, ist zur Dringlichkeit des Themas nur Philosoph oder bürgerlicher Politiker.

In härteren Zeiten rückte  man zusammen und darin sehen wir auch die rettenden Lösungen zum Problem ARMUT DURCH WOHNEN. Hier gilt es das Geschäft der Banken zu kapern in dezentraler Selbtsorganisation, weil wir finden SMALL IS BEAUTIFUL & wo sollen wir sonst beginnen, weil Tirol is lei oans, a Landl a kloans.

Nebenbei finden wie den Derivatehandel nicht unanständig, weil eh nur wenige daran wirklich verdienen, und diejenigen die clever genug für den Job sind, mag der Herrgott einfach, denn wie für die Banken einst sei unseren jungen Day-Tradern gesagt:"Ihr seit des Herrgotts Lilien auf dem Felde, sehet, sie sähen nicht, sie ernten nicht & Gott nährt sie doch." Außerdem könnt ihr mit euren Erträgen nicht nur konsumieren, sonder auch auch an eurer eigenen Bonität arbeiten & damit gottgefällige Werke bewirken.

Schon jetzt sind wir zu einem Volk von Beihilfenempfängern herabgesunken, weil wir einen gerechten Ausgleich zwischen industrieller Wertschöpfung durch die Konzerne zu unserer täglich arbeitenden sozialen Mitte nicht schaffen konnten & es hat uns in der politischen Diskussion erstaunt, dass sich sogar Kleinkapitalisten mit sagen wir nur ein Dutzend Wohnungen oder Reihenhäusern gegen unser Projekt "Wohnen um maximal 5 Euro/m²" von Privat zu Privat gestemmt haben, anstatt uns mit ihrer Bonität im Spirit TIROLER FÜR TIROLER zu unterstützen.

Warum?

Sie fürchten, dass das Methode werden könnte & damit sehen sie jetzt schon ihre Einkünfte geschmälert...

Bürgschaften & Haftungserklärungen für andere machen auch in unserer Zeit der grassiernden DEFLATION Sinn, vor allem für jene, die zwar brav ihren Verpflichtungen nachgehen, aber ausser ihrer Arbeitskraft nichts anbieten können. So verfallen zwar die Preise für alle Dienstleistungen weltweit in den Keller, vor allem bei Sexarbeit & im Drogenhandel, solange aber in Afrika ganze Dörfer durch die Betriebsamkeit multinationaler Handyanbieter erleuchtet werden können, scheint die schöne neu Welt noch in Ordnung.

Doch gerade dort ist die Sehnsucht nach europäischem Sozialstaat als Eintrittsverhikel in das gelobte, medial verbreitete Konsumparadies ungebrochen...anyway, wer einmal der Tiroler Zunge zumindest dem Verständnis nach mächtig ist, dem sei gekündet: WILLKOMMEN IM CHRISTLICH-SOZIALISTISCHEN NEU-IDEALISMUS nach Platon, Hegel, Marx & Engels. Be welcome in a system of www.t4t.help 

Post scriptum: INFLATION nennt man die elegante Methode, wie sich Sozialstaaten entschulden können, wenn es die Not der Lage unumgänglich erscheinen lässt. Das gilt es zur Währungssouveränität zu begreifen! Sonst bleibt es finster & ungemütlich kalt...doch

Im finsteren Septemberkraut schon des Frühlings neuer Himmel blaut!

Noch werden die Menschen weiter Winters eisig werden
& mancher mag aus Kummer sterben
Haltet noch ein bisschen zusammen
Bald steht der Kapitale Markt in Flammen
Bald wirds warm
Für Reich & arm
Das denkt Heinrich als unparteilich Richter
Augenzwinkert Er, der braven Leute Dichter



Autor:

heinrich stemeseder aus Innsbruck

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