Wohnpaket
Liste Fritz sieht Wohnpaket schon jetzt als "Rohrkrepierer"

Das beschlossene Wohnpaket würde keinerlei Entlastung für die Tiroler Bevölkerung beim Wohnen erreichen, so die Liste Fritz.
  • Das beschlossene Wohnpaket würde keinerlei Entlastung für die Tiroler Bevölkerung beim Wohnen erreichen, so die Liste Fritz.
  • Foto: Pixabay/moerschy (Symbolbild)
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TIROL. Das geplante Wohnpaket der Bundesregierung ruft bei einigen Zustimmungen, bei anderen Kritik hervor. Zu Letzteren gehört besonders die Liste Fritz, die der Wohnreform eine Zukunft als "Rohrkrepierer" prophezeit. 

Keine Entlastung für Tiroler beim Wohnen

Von der Tiroler Arbeiterkammer und den Sozialdemokraten fast schon gefeiert, lässt die Liste Fritz kein gutes Haar an der geplanten Wohnreform. Sie würde keinerlei Entlastung für die Tiroler Bevölkerung beim Wohnen erreichen. Sie wird "in den nächsten Jahren keine Mietwohnung günstiger machen, kein zusätzliches Baugrundstück auf den Markt bringen, kein Bauland verbilligen und so kein leistbares Wohnen sicherstellen", macht Liste Fritz-Landtagsabgeordneter Markus Sint deutlich. 

Landesregierung fehlt Mut zu einschneidenden Maßnahmen

Der schwarz-grünen Landesregierung hält Sint zugute, dass sie die Notwendigkeit von Maßnahmen begriffen hat. Jedoch würde ihr der Mut zu "einschneidenden Maßnahmen" fehlen. Die nun angekündigte Wohnreform würde nicht halten, was sie verspricht. 
Das entscheidende Grundproblem würde nicht angegangen werden, so die Liste Fritz. Dies wäre die Angst der ÖVP ihre "Kernklientel", bestehend aus Bodenbesitzern, Bauern, Baugesellschaften, zu verprellen. 

Gemeinden müssten "uneingeschränkt Freiland kaufen können", so Markus Sint. "Wenn sie ein Vorkaufsrecht auf Freilandgrundstücke bekommen, können sie dort für leistbares Wohnen sorgen.“

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