NEOS fordern Vierspurige Inntalautobahn - Grüne wittern Transitlobbyismus

Tirols Grüne haben einen 4-Punkte-Plan ausgearbeitet.
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TIROL. Gebi Mair sieht in den Plänen der NEOS eine Annäherung an die Transitlobby. Dabei war es laut Mair "harte politische Arbeit" diese Lobby zurückzudrängen, um gegen die Transitbelastung zu kämpfen. 
Die ergriffenen Maßnahmen zeigen laut den Initiatoren Wirkung, doch man muss am Ball bleiben, um den "Transit zu halbieren", so Mair. Die NEOS reichen der Transitlobby nun wieder eine Hand, was sich in den Augen der Grünen nur kontraproduktiv auswirken kann. 

NEOS: Vierspurige Inntalautobahn

Die Transitpläne der NEOS verhalten sich völlig unterschiedlich zu den Grünen. Während letztere eine Umlagerung des Transits auf die Schiene fordern, möchten die NEOS eine vierspurige Inntalautobahn in alle Richtungen errichten. 
Mit diesem Vorhaben hätte die Transitlobby einen Sieg errungen und die NEOS hätten den Weg dazu bereitet. Diese Idee eines "Transit-Magneten" muss man, nach der Meinung der Grünen vermeiden.

FPÖ stellt Lufthunderter in Frage

Auch das in Frage stellen des Lufthunderters, seitens der FPÖ sehen die Grünen kritisch: "Den Lufthunderter in Frage zu stellen, zeigt nur, dass der FPÖ die Gesundheit der Tiroler*innen überhaupt kein Anliegen ist", erläutert Mair

Hoffnung in den Transitgipfel

Nun setzen die Grünen Hoffnung in den Transitgipfel am 5. Februar. Ihre Ziele: Eine LKW-Maut von München bis Verona und eine zusätzliche Erhöhung der Maut am Brenner und im Unterinntal. Zusätzlich soll das Dieselprivileg abgeschafft werden und eine Verlagerung des Transits auf die Schiene ausgebaut werden. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
4-Punkte-Plan für Transithalbierung

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