Pflege-Informationsabend der Volkspartei am 13. Juni in Innsbruck

Die Altersstruktur der österreichischen Gesellschaft verändert sich. Sind derzeit etwa 24% der Bevölkerung über 60 Jahre alt, werden es 2030 bereits mehr als 31% sein.

„Schon aufgrund dieser demografischen Faktoren wird das Thema Pflege in Zukunft an Bedeutung gewinnen“, unterstreicht Tirols Landeshauptmann Günther Platter. Ihm geht es vor allem darum, Bewusstsein zu schaffen, dass Pflegebedürftigkeit jeden treffen kann - zu jeder Zeit. „Ein solcher Einschnitt verändert das Leben grundlegend, sowohl das der Betroffenen als auch das der Angehörigen. Gerade dann ist es wichtig, dass man weiß, welche Unterstützungsangebote es gibt und an wen man sich wenden kann“, so Platter.

Genau aus diesem Grund startete die Tiroler Volkspartei eine große Info Offensive zu dem Thema. Neben Tirols Pflege- und Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg und Bundesratspräsidentin Sonja Ledl-Rossmann, die selbst jahrelang ein Pflegeheim geleitet hat und das Thema in den Mittelpunkt ihrer Präsidentschaft gestellt hat, werden Experten der Pensionsversicherung, der Notariatskammer und der Selbsthilfe Tirol Rede und Antwort stehen.

Der nächste Pflege-Informationsabend findet am kommenden Dienstag, den 13. Juni 2017 um 19.00 Uhr im ISD-Wohnheim Reichenau, Reichenauerstraße 123, in Innsbruck statt. Mit der IVB-Linie O ist das Altenwohnheim Reichenau auch mittels Öffis gut erreichbar. Die Teilnahme an dieser Info-Veranstaltung ist selbstverständlich kostenlos.

Die anwesenden Referenten werden folgende Themenkreise behandeln: Möglichkeiten der Betreuung im Pflegefall, Unterstützungsmöglichkeiten bei der Betreuung zu Hause, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten, die Sicherung der Eigentumswohnung oder des Hauses für die Angehörigen sowie die sozial- und pensionsrechtliche Ansprüche von pflegenden Angehörigen

Auch ÖVP-Stadtparteichef StR Franz X. Gruber ist seit Jahren mit dem Thema Pflege in Innsbruck verbunden: „Ich durfte mithelfen, das Wohnheim O-Dorf zu realisieren und die ISD zu gestalten, das hat mein Denken und Handeln in der Daseinsfürsorge für die älteren Menschen enorm geprägt. Den Wert einer Gesellschaft kann man nämlich auch daran erkennen, wie sie mit den Schwächsten und den alten Menschen umgeht. Hier haben wir Meilensteine in der Menschlichkeit und Qualität gesetzt, müssen die neuen Herausforderungen - Stichwort Pflegepersonal – genau im Auge behalten und entsprechend handeln.“

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