TIWAG: Kann nicht verschoben werden
Strom- und Gaspreis-Garantie gefordert

SPÖ-Chef Georg Dornauer sieht Tirol im "falschen System".
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  • SPÖ-Chef Georg Dornauer sieht Tirol im "falschen System".
  • Foto: © Rüggeberg
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TIROL. Für den SPÖ-Landesparteiobmann Georg Dornauer ist die am 1. April geplante Strompreiserhöhung beim Landesenergieversorger TIWAG ist umgehend auszusetzen. Zudem solle die schwarz-grüne Landesregierung eine neue Strom- und Gaspreis-Garantie für die nächsten zwei Jahre veranlassen. FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger wendet sich sogar mit einem offenen Brief an den TIWAG-Vorstand.

“Wir dürfen nicht zulassen, dass wir nach der Corona-Krise auch noch in eine soziale Krise schlittern. Dafür müssen wir buchstäblich an allen verfügbaren Stellschrauben drehen”, so Dornauer. Insofern dürfe es laut ihm auch mindestens zwei Jahre nach Corona zu keiner Teuerung für die Tirolerinnen und Tiroler bei den Energiepreisen kommen. “Viele Menschen im Land sehen aktuell einer ungewissen wirtschaftlichen Zukunft entgegen – sie brauchen jetzt soviel Sicherheit wie möglich", unterstrecht Dornauer.

Appell an das Land und an die TIWAG

“Die TIWAG steht zu 100 Prozent im Eigentum des Landes - sie ist den Menschen im Land verpflichtet. Die Landesregierung als Eigentümervertreter muss jetzt Solidarität
beweisen und für einen gewissen Zeitraum auf die üblichen Gewinne verzichten, um Privatpersonen und Unternehmen in unserem Land zu entlasten", so der SPÖ-Landesparteiobmann.

Offener Brief an TIWAG

Tirols FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger wendet sich sogar mit einem offenen Brief an den TIWAG-Vorstand:

Tirols FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger
  • Tirols FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger
  • Foto: Baumgartl
  • hochgeladen von Alexander Schguanin

„Die Bevölkerung in Tirol hat nicht nur Angst vor den persönlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie im gesundheitlichen Bereich, sondern zahlreiche Tirolerinnen und
Tiroler bangen um ihre wirtschaftliche Existenz. Daher wende ich mich im Namen der Tirolerinnen und Tiroler an Sie, dass die geplante Strompreiserhöhung zurückgenommen wird, solange die Pandemie ihr Schrecken verbreitet, und sich die wirtschaftlichen Bedingungen wieder gebessert haben. Der oftmals zitierte „Schulterschluss“ der Bevölkerung in Zeiten der Not und der Bedrängnis, sollte nun auch dazu führen, dass die TIWAG, Tochtergesellschaft des Landes Tirol, sich mit der Bevölkerung solidarisch zeigt."

Statement TIWAG:

„Die für 1. April geplante Preisanpassung kann aufgrund der rechtlichen Vorlauffristen nicht ausgesetzt oder verschoben werden. Die TIWAG und IKB prüfen derzeit andere Möglichkeiten für einen treffsicheren und rasch wirksamen Solidaritätsbeitrag für Härtefälle", heißt es aus der TIWAG.

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