Zum "Warum-Nicht" Cannabis anbauen in Tirol. Sieben piratige Fragen
Was Anwälte zum Thema Marihuana ganz aktuell erfragen sollten

Wir meinen, Fragen wird wohl noch erlaubt sein, wiewohl wir Innsbrucker Inn Piraten, respektive der Autor dieses Artikels rechtskräftig & vollzogenerweise zum Thema verurteilt & bestraft wurden, zwar nur de facto als crimen intellectualis, de lege ferendata aber als Beitragstäter nach § 28 des Östereichischen Suchtmittelgesetzes, mit dem Argument ohne uns, also mich, hätte die ganze Schau rund um THC4all,  - Medizinisches Cannabis auf Krankenschein unter Beiziehung einer begleitenden wissenschaftlichen Studie -  gar nicht stattgefunden, so der Staatsanwalt 2015 ganz konkret, nachrecherchierbar ums Urteil des Landesgerichts Innsbruck zum Fall.

Wiewohl wir nun mit der Häftlingsnummer, HNR: 151377, selbst global (!!!) als hinterfragungswürdig ad infinitum markiert sind, quält uns der innere Stachel des Befehls - zutreffende Formel vom ehrenwerten Elias Canetti - fühlen wir uns also nach wie vor verantwortlich etwas zum Thema Volksgesundheit beizutragen, schliesslich steht auf unseren Partei-Flyern nach wie vor zu lesen:

Medical THC4all.
Ein einklagbares Recht der Menschen auf
SCHMERZFREIHEIT & SEELISCHES WOHLBEFINDEN
Stirb langsam...& qualvoll?
Wir sagen ganz medical
JETZT ERST RECHT!!!

Darunter die Polit-Parole:

"Wer hat uns verraten?
Liberal-Demokraten!
Wer verläßt uns nie?
Die Pharmaindustrie!"

Von den Flyern haben wir noch ein paar Kisten & wir sind auf Sparsamkeit & Haushalten getrimmt & erzogen worden...

cherchez la femme mit ders begann,

die Mutter wars also, sogesehen & für viele de facto logisch.

Wir verbinden also die ganze Angelegenheit mit humanitären zu sachlich ökonomisch-fachlichen Argumenten, wie unsere heutigen
SIEBEN FRAGEN ZU KOMMENDEN ANKLAGEN beweisen sollen.

I   WARUM NICHT miteinander offen & sogar öffentlich reden?

Viel Missverständnis entsteht durch das eisige Schweigen des "Eh-schon- Wissens".  Außerdem gibt es Leute - nicht unbedingt Fachleute - die informierter sind als jene, die das Thema scheinbar gar nichts angeht.

II   WARUM NICHT einander ganz persönlich fragen, was Sache ist?

Wer denkt was zum Argument Einstiegsdroge? Wer nimmt welche Drogen legaliter & warum nichts anderes? These: Unterschiedliche Wesenstypen generieren die ihnen wesenkonforme Substanz. Warum passt Tee eher zu den rauchenden "PEACE-Makern" & Kaffee, Alkohol & Kokain eher zu den aktiven, energischen & unromantischen MACHERN? Wir sehen unsere Nummer ZWEI wirft Fragen über Fragen auf, wohl weil das Individuum als konkrete Persönlichkeit eine einfach-komplizierte Erscheinung ist.

 III   WARUM NICHT die aktuelle Lage im Alpenraum studieren & so gesehen unsere Medical-Cannabis-Studie doch noch Wirklichkeit werden lassen, nicht ob der lebens-leeren Gelehrtenworte, sondern am & zum konkreten Lebens-Orte?

Als Veranstalter empfehlen wir uns gemeinnützige Aktivisten von www.tirolerfürtiroler.at, wobei leider noch vereinsintern Gönner & Spender & Mitarbeiter, wie bekennende Mitglieder aus den anderen politischen Fraktionen & Gesellschaftsschichten fehlen. 
U re welcome, folks, friends & the others!

IV   WARUM NICHT Amerikas Cops on Drugs befragen & sich dazu analog im Alpenraum organisieren, der Sicherheit der Tiroler wegen?

Die rechtliche Situation in Amerika scheint bundesstaatlich sehr differenziert & dadurch diversifiziert zu sein. Die Grundhaltung zum Thema Cannabis habe sich gewandelt, wird behauptet. Fakt ist, dass der Handel über das Internet zu einem eklatanten RÜCKGANG DER DROGENGEWALT geführt hat, weil sich die Drug-User nicht mehr in die sozialen Brennpunkte begeben müssen, um an ihren Stoff zu kommen, somit das Risiko der Armutsverwahrlosung als treibendes Gewalt-Motiv wegfällt. Falcos "Mann mit dem Koks" ist der Postillion, eher der Fahrrad-Dienst.

V    WARUM NICHT die heimatlichen TIROLER ALMEN DURCH EIGENE HANF-BAUERNSCHAFTEN bewirtschaften, wie das auf den Inn-Piraten Flyer zur letzten Gemeinderatswahl politisch gefordert ward? CASH 4 PEOPLE! DIE DIES DRINGEND BRAUCHEN: Einkünfte gegen grassierende Armut, zerbröckelde Nahversorgung & systemische Unterbesetzung im Sicherheitsbereich in unseren ländlichen Regionen, dadurch weitere Abwanderung?!

Zugegeben, das Wahlergebnis war erschütternd dürftig. Gerade einmal 216 WählerINNEN haben mich, Heinrich Stemeseder als Bürgermeister-Kandidaten gewählt & das waren auch noch 15 Personen mehr als die gesamte Partei Zustimmung fand. Der Gemeinplatz vom Propheten im eigenen Lande erscheint uns zu billig & selbstbeweinerlich, so befinden wir uns selbst knallhart im Unrecht, denn wer zu früh oder zu spät Recht bekommt, ist im ersten Fall zwar ein Avantgardist im zweiten Fall eine träge "Schnarchnase", in jedem Falle jedoch nicht WINNER, sondern schlicht & definitiv LOOSER! Der Grad der Zustimmung entscheidet eben über die LEGITIMITÄT einer politischen Aktion, ob nun legal oder illegal, VOLK VERLEIHT RECHTMÄßIGKEIT!

 VI   WARUM ALSO NICHT diesen Legitimitätsgrad plebiscitär erforschen?

Das geht, wie wir täglich erleben nicht nur über die hochoffzielle Durchführung einer Volksbefragung, wäre aber ein schöner Weg, weil es die Menschen dazu bringt, sich zu den Fragen EINS & ZWEI zumindest am Wirtshaustisch oder im Privaten untereinander zu äußern. Wir denken, jeder hat dazu eine Meinung, weil das Thema im medizinischen Bereich jeden betrifft. Jeder kennt jemanden, der eine ärztliche Indikation in sich trägt. Vielen ist das nur nicht bewußt, weil im Alltag alle nur an sich denken...nur wir an uns. Kleines Polit-Cabaret-Spässchen!

Petitionen & Mut- wie WutBÜRGERaktionen geschehen nicht nur medial angetreten, wie wir an der hochkochenden Atmossphäre zur strahlenden G5 Zukunft sehen können.

VII   WARUM SCHLIEßLICH NICHT den Erfolg oder MISSERFOLG vor/während & nach dem Plebiscit in gemeinsamen Volks-Rock-Events mit öffentlichen Podiumsreden & Diskussionen feiern oder wieder einmal, DIESMAL ABER GEMEINSAM BETRAUERN, schließlich diskutieren wir das Thema in unserem Fall seit über dreissig Jahren, so alt sind wir bei der Sache geworden.

Ich denke, ich/WIR KÖNNEN DAS, weil ich hab das schon mal gemacht und zwar am 7. September 2000, da hab ich, haben wir den Saal Tirol im Innsbrucker Congress vollgemacht, zum Thema "Womens World, Frauen & Geld" ein Infotainment zur Frage: "Was Frauen von Männern erwarten & wie sie es selbst aus eigener Kraft erreichen können".

Zugegeben, das geschah unter der Patronanz einer zum heutigen Tage sehr hohen Tiroler Politikerin, doch die Idee war trotz der eigenwilligen Provokanz des Grundgedankens zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und wurde daher angehört und nach Prüfung meiner Reputation als unabhängiger Finanzfachmann angenommen und finanzierte sich nach der Entscheidung durch die maßgebliche Seite wie von selbst durch Sponsorengelder. Ich hatte die ehrenvolle Aufgabe diese zu aquirieren & habe das auch bewirkt, wie gesagt durch das Contact-Vitamin der Gönnerin als initialzündendes Element.

Anyway, wessen Lorbeeren, denn was sind wir schon without  A LITTLE HELP of our friends?

Beatniks & Hippies ohne Erfolg!?!

Autor:

heinrich stemeseder aus Innsbruck

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