Inn-Piraten Akademie: Financial Education IV. Pflichtfach für die Aktivisten des Verbundes #TIROLER FÜR TIROLER
Zum FPÖ-Goldschatz: Wer wollte auf Politiker bauen...

..., die ihren eigenen Bänkern nicht trauen?

So machte es einen merkwürdigen Eindruck auf uns, als einer der vier FPÖ-Vertrauensmänner zum Golde im vertraulichen Tresore der Partei-Pension ENZIAN im verschwiegenen Osttirol die Gründe für die Veranlagung von mutmasslich 500- 800tausend Partei-Euro bekannt gab im neulichen Interview zu Krone-TV.

Angesicht des Finanz-Crashs 2007/08 sei man im Vertrauen auf die Finanzbeständigkeit des Goldes ins Gold gegangen, eben ins Physische & wir erinnern daran, dass wir das schon in unserem ersten Titel, nämlich "Währungsapocaypsis ante portas" auf "Mein Bezirk" im Jahre 2011 empfohlen haben.

Wir haben in unserem Finanzleben schon einiges an Krisen vorausgesagt, nicht nur diesen Super-Gau, sondern auch das Crashlein 2000, als wir coram publico sagten, die Party ist vorbei, & trotzdem noch erfolgreich, weil gezielt, strategisch veranlagen konnten, untern anderem für die Stadt Innsbruck, leider nur informell namens des damaligen Finanzdirektors Dr. Elmar Schmid, leitendes financial-mind der Regierung Van Staa.

Nun scheint das Vertrauen dermaßen dahin, dass der Nepp überall scheinlich dominiert & die Total-Bereinigung mit weinenden Kunden vor stillgesprengten, weil ungefüllten, weil bargeldlosen Kreditinstituten vorstellbar & für manch Informierte sogar wahrscheinlich ist.

Wir erinnern uns dazu einer unserer Unzahl an Prüfungen unseres schon fortgeschrittenen Lebens, als wir uns noch aus launiger Hoffnung der kommissionellen Ver- respektive Anhörung zum Amte des gerichtlich beeideten Sachverständigen für Finanzen, speziell für Vermögens- & Kreditmanagement unterzogen. Damals erstmals im Jahre 2002 auf 2003 durften wir uns unter neun Themengebieten auch zum Golde äußern, denn der ehemalige Sparkassen vorständliche Intimus Dr. Splechtna stellte uns nach etwa EINER GANZEN STUNDE intensivsten Prüfungs-Gesprächs die abrundende Frage: "Herr Kollege Stemeseder, was halten Sie zur Zeit vom Gold?!?"

Ich servierte darauf zunächst einmal die jüdische Anlegeweisheit, die ich im Finanz-Vertrieb gelernt & gerne vertreten hatte von 1997, meinem Eintritt in dieses System der strukturellen, hierarchischen Geldvermehrung nach Ponzi & Co: "A drittele Geld, a drittele Gold, a drittele Grund", & schon war auch die Sicherung durch Diversifikation angesprochen & nochmals erklärt. Dann apportierte ich artig den aktuellen Goldpreis zum Prüfungstage, welcher bei 333,- Euro pro Feinunze lag, wenn ich mich recht erinnere & schon sehr lange seitwärts lief, was einer Wertpassivität gleichkommt. Sogar Sparbücher gaben da noch mehr her.

Auf die Frage, wie das denn weiterginge, wurde ich unsicher, weil ich zum damaligen Zeitpunkt keine definitive Meinung dazu hatte. Meinungen bilden sich in mir erst nach konkreten Informationsanstößen auf ein "fragliches" Thema, so konservativ sind wir Innviertler Bauern-Absprösslinge nun einmal. Der Frager hatte da ganz entschieden mehr Background, sodaß ich heute mit dem Allgemeinplatz antworten würde, man müßte die Bilanzen der Systemträger als Finanzinstitute schon so genau kennen, als hätte man sie selber geschrieben, wenn nicht erdichtet.....

Wann die FPÖ ins Gold gegangen ist, wird von dortselbst mit nach 2007/08 & als Krisenvorsichtsmaßnahme angegeben, das Bonitätsrisiko ganz klar für PHYSISCHES GOLD IM EIGENSTEN DEPOT angeführt. Das war einmal eine sehr kluge Entscheidung, welche von uns hätte sein können. Auch wir wären mit einer Fahnenstange der Goldentwicklung auf fast 2.000,-  Dollar pro Unze in den Jahren 2011/12 belohnt geworden...

Da waren wir aber gerade auf Investitionskurs zum Innsbrucker Gemeinderat & konnten mit einem Einsatz von gerade einmal 1.750,- Euro ein ganzes Mandatsgehalt auf 6 Jahre samt den dazugehörigen Parteifördermitteln für die Gemeinschaft erarbeiten. Auch ganz oki, nicht wahr?

Wie es nun weitergeht? Aktuell scheinen die Reichen schon länger krisenfest auf Dauer diversifiziert & das Gold läuft auf hohem Niveau wieder seitwärts. Wenn es aber wieder zu sprechen beginnt, dann wird die Welt wieder schweigen. AURO LOQUENTE OMNIS ORATIO INANIS EST. Wir wissen, dass inanis den Alten "leer" & auf das Gold gemünzt: wertlos bedeutete. Die allgemeine Wortsetzung entspricht aber dem hoch-pathetischen "DER REST IST SCHWEIGEN" unserer Zivilisation als höchste Gesamtkultur eines jus publicum in den Fängen der stets ringenden Finanzwelt.

Aus diesem Grunde seien auch wir nicht gescheiter als die Geber der allgemeinen Übersetzungswortwahl:

Wenn das Gold redet, dann schweigt die Welt! Sic!!

Autor:

heinrich stemeseder aus Innsbruck

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