Zweiter Testlauf der Blockabfertigung

LH Günther Platter, Südtirols LH Arno Kompatscher und der Trentiner Mobilitätslandesrat Mauro Gilmozzi treten vor die Presse nach der EUSALP-Mobilitätskonferenz.
  • LH Günther Platter, Südtirols LH Arno Kompatscher und der Trentiner Mobilitätslandesrat Mauro Gilmozzi treten vor die Presse nach der EUSALP-Mobilitätskonferenz.
  • Foto: LPA/Bolognini
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TIROL. Die EuregioländerTirol, Südtirol und Trentino haben den Vorsitz über die Aktionsgruppe 4 zum Thema Verkehr und Mobilität inne. Ihr oberstes Ziel ist es "den Personen-, aber vor allem den schweren Güterverkehr auf die Schiene zu verlagern", erläutert LH Platter

Mehr als fünf Prozent wächst die Transitbelastung auf den Straßen im Durchschnitt. An manchen Tagen ist es soweit, dass die Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann. 

Die schon getestete Blockabfertigung ist für LHStvin Ingrid Felipe eine Maßnahme,  um die Transitbelastung an starken Tagen einzudämmen. Da die Lufgüte schon erste Erfolge zeigt, ist Felipe von den Maßnahmen überzeugt. Trotzdem muss mehr Druck auf die Nachbarregionen ausgeübt werden und auf eine höhere Maut am Brennerkorridor plädiert werden, so LHStvin Felipe

FPÖ-Landesparteiobmann Markus Abwerzger sieht in der Blockabfertigung keine Dauerlösung. Er plädiert stattdessen für eine "Wiedereinführung eines tauglichen sektoralen Fahrverbotes". Er sieht es als eine dringende Notwendigkeit mit anderen Transitstaaten Verhandlungen zu führen. Zudem sollen "die rollenden Straßen" attraktiver gemacht werden. 

Eine Grundvoraussetzung um die Luft in Tirol zum Besseren zu gestalten, ist der Ausbau der Schieneninfrastruktur. „Die Schiene muss gestärkt werden, indem bestehende Hürden im Eisenbahnverkehr abgeschafft werden. Und zwar schon jetzt und nicht erst nach der Fertigstellung des BBT“, forderte LH Platter zusätzlich. 

Der zweite Testlauf für die Blockabfertigung soll heute am 27. Oktoberbeim Grenzübergang Kuftstein-Kiefersfelden in Fahrtrichtung Süden starten. 

Mehr zum Thema auf meinbezirk.at:
Erste EUSALP Mobilitätskonferenz inTirol

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