Schwimmsport
Aus für 50-Meter-Schwimmhalle

Das Projekt einer einer 50-Meter-Schwimmhalle wird nicht weiter verfolgt.
  • Das Projekt einer einer 50-Meter-Schwimmhalle wird nicht weiter verfolgt.
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INNSBRUCK. Aufgrund der Covid-19-Krise und den damit verbundenen Einschränkungen in den heimischen Frei- und Hallenbädern fehlen dem Schwimmsport die notwendigen Wasserflächen. Das Land Tirol und die Stadt Innsbruck haben deshalb einen Vorschlag der Vertreter der Schwimmvereine in Tirol aufgenommen. Das Becken des Landessportcenters wird befüllt und steht den Vereinen zur Verfügung.

Sonderbefüllung

„Wir hoffen, dass wir in dieser auch für den Sport besonders herausfordernden Zeit ein Zeichen für den Schwimmsport setzen und die erforderlichen Trainingsmöglichkeiten für die Schwimmerinnen und Schwimmer bereitstellen können“, betont Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler.
„Durch die Coronakrise sind die Schwimmerinnen und Schwimmer jetzt zwei Monate im Trockenen gesessen, mit der Sonderbefüllung kann wieder durchgestartet werden“, ergänzt Innsbrucks Bürgermeister Georg Willi. Eine Sonderbefüllung mit Mehrkosten von etwa 14.000 Euro ist deshalb notwendig, weil die ursprünglich geplante Beckensanierung im Landessportcenter verschoben wird. „Die Kosten entstehen durch den zweimonatigen Betrieb und die Befüllung des Beckens. Die Fliesensanierung wird auf August verschoben“, erläutert Mag. Matthias Schipflinger, Geschäftsführer des Olympia Sport- und Veranstaltungszentrums Innsbruck (OSVI). Normalerweise bleibt das 25-Meter-Becken im Landessportcenter in den Sommermonaten geschlossen.

Projektstopp

Nicht mehr weiterverfolgt wird der Bau einer 50-Meter-Schwimmhalle. Auch darüber wurden die Vertreter des Landesschwimmverbandes von Stadt und Land informiert. „Vor allem angesichts der aktuellen Situation ist es erforderlich, Projekte sorgfältig abzuwägen und zu prüfen, inwieweit die Auswirkungen auf die öffentlichen Haushalte momentan begründbar und langfristig darstellbar sind“, erklären Landeshauptmann-Stellvertreter Geisler und Bürgermeister Willi den Projektstopp. Die Investitionskosten wurden mit 30 bis 45 Millionen Euro veranschlagt. Außerdem hat der organisierte Leistungssport andere Anforderungen hinsichtlich Wassertemperaturen, Bahnbelegungen und Beckentiefen als Kinder-, Freizeit- oder Seniorenschwimmen. „Das Abwägen der unterschiedlichen Argumente hat uns nunmehr dazu veranlasst Ihnen mitzuteilen, dass die Realisierung dieses Projektes aus jetziger Sicht nicht mehr realistisch erscheint und daher von uns nicht mehr weiterverfolgt werden kann“, heißt es im Schreiben an den Landesschwimmverband.

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Autor:

Georg Herrmann aus Innsbruck

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