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Fußball Bundesliga: Zwischenbilanz nach dem 5. Spieltag

Die ersten fünf Runden der Saison 2013/14 in der tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile sind absolviert. Zeit, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen:

Der Titelfavorit liegt voran

An der Tabellenspitze ist, wie allgemein erwartet, Red Bull Salzburg zu finden. Die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Möglichkeiten als erster Meisterschaftsfavorit gehandelten Salzburger blieben in den ersten fünf Spielen ungeschlagen und haben damit im Kalenderjahr 2013 weiterhin kein Meisterschaftsspiel verloren. Nur im Cup-Halbfinale der letzten Saison gegen Pasching und in der Champions League Qualifikation gegen Fenerbahce Istanbul gab es – allerdings recht bittere – Niederlagen.
Die letzten 24 Meisterschaftsspiele hat Red Bull nicht verloren. Die letzte Niederlage gab es am 24. November 2012 mit 1:3 in Ried. Dennoch zogen die Salzburger in der Tabelle nicht auf und davon. Neben klaren Erfolgen in Wiener Neustadt und über Meister Austria Wien – jeweils mit 5:1 – und einem 4:1-Erfolg im Salzburger Derby gegen Grödig, gab es auch zwei Unentschieden in Innsbruck und in Graz. Damit hat das Team von Trainer Roger Schmidt zwar die Tabellenführung inne, der Vorsprung hält sich allerdings im Rahmen. Vor Saisonbeginn lagen die Quoten für einen Meistertitel der Salzburger zwischen 1,4 (bei Bet-at-Home) und 1,66 (bei Bet365) – mittlerweile liegen diese nur noch zwischen 1,2 und 1,4 (alle Wettquoten in diesem Beitrag laut aktuellem Wettanbieter-Vergleich vom 20.8. 2013 auf www.wettfreunde.net).

Überraschungs-Aufsteiger Grödig

Nur einen Punkt hinter Red Bull lauert bereits der sensationell starke Aufsteiger aus Grödig. Zu Saisonbeginn wurden die Salzburger noch von vielen als „Dorfklub“ bezeichnet und galten vor allem vom Umfeld her als „nicht reif für die Bundesliga“. Mittlerweile hat das Team von Trainer Adi Hütter aber zumindest auf sportlicher Ebene die Kritiker eines Besseren belehrt. Nach einem torlosen Remis zum Auftakt gegen Ried sorgten die Salzburger zunächst mit einem 2:0-Auswärtssieg bei Sturm Graz für Aufsehen und legten eine Woche später mit einem 7:1-Kantersieg über die Admira nach. Das „Spitzenspiel“ gegen Red Bull Salzburg – das erste Salzburger Derby seit 1971/72 – ging zwar trotz 1:0-Führung mit 1:4 verloren, aber nach einem 4:3-Heimsieg über den WAC belegen die Grödiger aktuell den zweiten Platz.
Dahinter liegt etwas überraschend die SV Ried auf Platz drei. Neben Tabellenführer Salzburg sind die Innviertler das einzige noch unbesiegte Team der Liga. Neben zwei Siegen – über den WAC und am letzten Wochenende in Innsbruck – erreichten die Oberösterreicher drei Unentschieden. Darunter auch ein 3:3 bei Titelverteidiger Austria Wien.

Sand im Getriebe beim Meister

Die Austria kam unter dem neuen Trainer Nenad Bjelica – nachdem Meistertrainer Peter Stöger in die 2. Deutsche Bundesliga zum 1. FC Köln wechselte – nur sehr langsam in Schwung. Zwar galten die Violetten auch als Titelverteidiger nicht als Favorit auf einen neuerlichen Meistertitel (die Quoten der Anbieter lagen zwischen 4,0 (bei Admiral und Bet365) und 4,3 (bei Tipico)) – aber der Saisonstart blieb dann doch unter den Erwartungen.
So kam man nach einem 2:0-Auftaktsieg über die Admira im Spitzenduell in Salzburg gegen Red Bull mit 1:5 unter die Räder. Auch die beiden darauf folgenden Unentschieden gegen Ried und im Wiener Derby gegen Rapid erfüllten nicht die Erwartungen der Anhänger, deren Unmut auf den Trainer bereits spürbar wurde. Zumindest in der Champions League erreichten die Wiener nach zwei mühevollen Spielen gegen den isländischen Meister Hafnarfjördur das Play-off. Am vergangenen Wochenende zeigte die Austria dann beim 5:0-Heimsieg über Wiener Neustadt steigende Tendenz.

Auf und Ab beim Rekordmeister

Anders gestaltete sich dagegen der bisherige Saisonverlauf beim Wiener Stadtrivalen Rapid, der aufgrund wirtschaftlicher Gegebenheiten mit einer jungen Mannschaft und gedämpften Erwartungen in die neue Saison ging. Noch bevor die Saison so richtig begonnen hatte, scheiterten die Grün-Weißen bereits in der 1. Runde des ÖFB-Cups am Regionalliga-Klub LASK im Elfmeterschießen.
Im ersten Meisterschaftsspiel in Kärnten verspielten die Hütteldorfer gegen den WAC einen 2:0-Vorsprung und erreichten nur ein Unentschieden. Eine Woche später gab es mit dem 4:0 über Wiener Neustadt aber den ersten Saisonsieg und am darauf folgenden Wochenende feierte man einen spektakulären 4:2-Auswärtssieg bei Sturm Graz. Dabei mussten die Wiener das gesamte Spiel in Unterzahl absolvieren, nachdem Verteidiger Max Hofmann bereits in der 1. Minute wegen Torraub ausgeschlossen worden war.
Auch im Derby gegen die Austria spielte Rapid lange mit einem Mann weniger und war beim 0:0 im Hanappi-Stadion dennoch dem Sieg näher. Dazwischen setzte man sich in der Europa League-Qualifikation gegen den griechischen Vertreter Asteras Tripolis durch. Am vergangenen Wochenende erfolgte allerdings mit dem 0:2 in der Südstadt gegen die Admira mit der ersten Meisterschaftsniederlage ein Rückschlag. Die Quoten für den 33. Titelgewinn der Grün-Weißen lagen vor Saisonbeginn je nach Wettanbieter zwischen 5,0 (Tipico, Bet-at-Home) und 8,0 (Admiral). Diese sind nach den guten Leistungen zu Saisonbeginn leicht gesunken. (4,40 bei Bet-at-Home, 6,0 bei Admiral)

Sturm und WAC unter den Erwartungen

Mit hohen Erwartungen startete auch Sturm Graz in die Saison. Mit Meister-Quoten zwischen 10,0 (Tipico, Admiral) und 15,0 (Bet365) lagen die Steirer im Ranking der Wettanbieter auf Platz vier. Nach dem fünften Spieltag ist bei den Grazern allerdings Ernüchterung eingekehrt. Ohne Sieg und mit nur drei Punkten belegen die Schwarz-Weißen den neunten und vorletzten Tabellenplatz. Beim österreichischen Marktführer Admiral Sportwetten sind die Quoten auf einen Meistertitel von Sturm daher bereits auf 51,0 angestiegen.
Nur der Wolfsberger AC ist mit zwei Punkten noch hinter Sturm klassiert. Auch die Kärntner warten unter Trainer Slobodan Grubor – der dem abgewanderten Nenad Bjelica als Cheftrainer nachfolgte – noch auf den ersten Saisonsieg. In der vergangenen Saison hatten die Lavanttaler nur knapp die Teilnahme an der Europa League verpasst. Nun sieht es danach aus, als müssten sie mit Wiener Neustadt und der Admira um den Klassenerhalt kämpfen.

Wiener Neustadt und Admira im Abstiegskampf

Die beiden Vereine aus Niederösterreich starteten katastrophal in die Saison. Wiener Neustadt erlitt zwei hohe Niederlagen gegen Salzburg (1:5) und Rapid (0:4), verschaffte sich aber mit einem Heimsieg über den WAC und einem Unentschieden in Ried etwas Luft, ehe es gegen die Austria mit 0:5 ein neuerliches Debakel setzte.
Noch schlimmer verlief der Auftakt für die Admira. Unter Trainer Toni Polster verloren die Südstädter die ersten drei Spiele. Nach dessen Ablöse durch Co-Trainer Oliver Lederer gab es im Heimspiel gegen Sturm (1:1) und mit dem 2:0-Sieg über Rapid endlich die ersten Punkte.
Einen noch schlechteren Start hatte in der vergangenen Saison Wacker Innsbruck. Nach 10 Niederlagen in den ersten 11 Spielen sahen die Tiroler bereits wie der sichere Absteiger aus, aber Trainer Roland Kirchler gelang noch die Kehrtwende. In der neuen Saison sieht es für die Innsbrucker bisher besser aus. Nach einem Sieg und drei Remis gab es erst am vergangenen Wochenende mit 2:3 im Heimspiel gegen Ried die erste Niederlage.

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