Innsbruck
Tiroler Cheerleading-Teams bekommen neue Heimstätte

Ehemalige Kletterhalle als neue Heimat der Cheerleader.
  • Ehemalige Kletterhalle als neue Heimat der Cheerleader.
  • Foto: Foto: Olympiaworld
  • hochgeladen von Georg Herrmann

Frischer Schwung in der ehemaligen Kletterhalle beim Tivoli-Stadion. Ab jetzt sorgen die Cheerleading-Szene für Bewegung.

INNSBRUCK (red). Nach 17 Jahren der Nutzung als Kletterhalle und anschließendem Umbau erstrahlt das Nord-Ost-Eck des Tivoli-Stadions nun in neuem Glanz: Die Halle wurde vollständig umgestaltet und wird in Zukunft die Heimat der lokalen Cheerleading-Szene sein.

Umbauarbeiten

Im Rahmen der Umbauarbeiten wurden im Erdgeschoss 260 m² mischelastischer PU-Sportboden verlegt, außerdem wurden 60m² Spiegelelemente und 20m² Sprossenwände angebracht, um möglichst vielfältige Übungen zu ermöglichen. Die Beleuchtung in der Halle wurde auf LED umgestellt. Für die Verkleidung der Wände wurde helles Birkenholz verwendet, was neben dem Ausblick auf die Nordkette ein angenehmes Raumklima schafft. Der WC- und Umkleidebereich im 2. Stock wurde ebenfalls saniert und aufgewertet: Auf einer Gesamtfläche von 110m² stehen den Nutzerinnen und Nutzern nun neue Sanitäranlagen & Umkleideräume, Spinde und ein Aufenthaltsraum zur Verfügung. Die Gesamtkosten für den Umbau betrugen ca. 170.000 €.

Statements

Sportlandesrat und Landeshauptmannstellvertreter Josef Geisler zeigt sich mit dem Umbau zufrieden: „Ich bin froh, dass wir für unsere Cheerleader nunmehr eine adäquate Trainingsmöglichkeit haben. Cheerleading ist nicht nur eine Sportart, sondern geradezu eine Kunstform. Die Cheerleader werten mit ihren athletisch äußerst anspruchsvollen Darbietungen zudem jedes Sportevent auf. Zum offiziellen Einzug in das neue Zuhause wünsche ich den Cheerleadern weiterhin einen so großen Zulauf und viel Erfolg.“

Auch Sportstadträtin Mag.a Elisabeth Mayr freut sich über die gelungene neue Halle und betont, dass die heutige Eröffnung sogar noch mehr ist, als nur die Übergabe von neuen Sporträumlichkeiten: „Es ist mir ein großes Anliegen, besonders für Mädchen und junge Frauen Möglichkeiten und Räume zu schaffen, in denen sie sich aktiv betätigen und ihrer sportlichen Leidenschaft nachgehen können. Der öffentliche Fokus liegt sehr stark auf den männlichen Sportlern. Umso wichtiger ist es, schon an der Basis für gleichen Zugang und gute Rahmenbedingungen zu sorgen. Das ist mit dem Projekt Cheerleading-Halle gelungen. Ich hoffe, dass sich die athletische Leistung des Cheerleading-Sports dadurch noch stärker in der öffentlichen Wahrnehmung durchsetzt.“

Für Mag. Matthias Schipflinger, Geschäftsführer der Olympiaworld Innsbruck, ist die Halle ein weiterer Schritt: „Wir sind ständig bemüht, unser Angebot zu erweitern. Das neue America-Football-Zentrum ist noch im Entstehen aber ich bin sehr froh, dass die Cheerleader Ihre neue Halle bereits nutzen können. Außerdem möchte ich noch darauf hinweisen, dass in den Zeiten, in denen die Cheerleader die Halle nicht benötigen, sie für andere Vereine und auch städtische Schulen zur Verfügung steht. Sie ist damit die ideale Ergänzung für das bereits breit gefächerte Sportangebot unter dem Dach der Olympiaworld.“

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