Hackschnitzelanlage setzt neue Standards

Zwei Millionen Euro wurden in den Maschinenpark investiert.
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Das Areal der Kläranlage in der Rossau entwickelt sich immer mehr zum Technologiezentrum für erneuerbare Energien. Zwischen 2011 und 2017 wurden und werden auf dem Areal 15 Millionen Euro investiert. Das jüngste „Baby“ ist dabei ein Biomassekraftwerk zur Gewinnung von Strom und Fernwärme. Dieses wurde zum Teil mit Geldern des EU-Förderprogramms „Sinfonia“ und der Kommunalkredit in Wien realisiert – eine Initiative zur Unterstützung modernster Umwelttechnologien in der Praxisanwendung.

Kein Teer: wartungsarm

Das Besondere an der Hackschnitzelanlage ist, dass sie mittels Holzvergasungstechnologie in einem Schwebefestbettreaktor funktioniert. Dieses Verfahren wurde vom MCI und der Tiroler Firma SynCraft entwickelt. „Durch diese Form der Verbrennung entsteht nahezu kein Teer, Feinstaub ist faktisch nicht nachweisbar. Dadurch muss die Anlage deutlich seltener gewartet werden als vergleichbare herkömmliche Holzvergasungsanlagen“, erläutert Projektleiter Bernhard Larcher. Gemeinsam mit IKB-Vorstand Helmuth Müller führte er das STADTBLATT durch das neue Kleinkraftwerk, das sich seit Dezember im Probebetrieb befindet. Die zwei Millionen Euro teure Anlage wurde in Rekordzeit errichtet – der Spatenstich erfolgte am 2. Mai 2016.

Fernwärme für Hallenbad

Sobald die Anlage den Vollbetrieb aufnimmt, wird sie das komplette Hallenbad im Olympischen Dorf und das Seerestaurant am Baggersee mit Fernwärme versorgen. Zusätzlich wird der Öko-Strom, der durch einen separaten Generator erzeugt wird, in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

Autor:

Stephan Gstraunthaler aus Innsbruck

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