Förderaktion
Innovative Ideen in Tiroler Unternehmen werden geehrt

Betriebsbesuch bei der Ovum Heiztechnik GmbH in Kirchbichl (von li.): Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, Innovationsassistent Mario Trainer und Ovum-Geschäftsführer Peter Krimbacher.
  • Betriebsbesuch bei der Ovum Heiztechnik GmbH in Kirchbichl (von li.): Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, Innovationsassistent Mario Trainer und Ovum-Geschäftsführer Peter Krimbacher.
  • Foto: Land Tirol/Kathrein
  • hochgeladen von Alexander Schguanin

Insgesamt 115 InnovationsassistentInnen hat das Land Tirol seit dem Jahr 2010 gefördert. Tiroler Firmen werden vom Land bei der Umsetzung von innovativen Projekten gefördert und unterstützt. Wie in den Jahren zuvor, wird das Programm auch heuer wieder als einer der Schwerpunkte der Tiroler Innovationsförderung neu aufgelegt. Bis zum 31. März läuft die Einreichungsfrist. 

„Mitmachen können Unternehmen mit dem Standort Tirol. Bei Vorhaben im Tourismus sind auch Tourismusverbände antragsberechtigt. Alle Projekte werden inhaltlich begutachtet, die besten 15 kommen zum Zug. Das gesamte Förderungsvolumen umfasst bis zu 420.000 Euro", informiert Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf.

Vielzahl an Tätigkeitsfeldern

Das Land Tirol unterstützt mit der Förderung die Personal- und Qualifizierungskosten von neu einzustellenden InnovationsassistentInnen. „Ihre Tätigkeiten können in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Dienstleistung, Innovationsorganisation, Kommunikations- und Informationstechnologie sowie Tourismus angesiedelt sein. Auch Digitalisierungsprojekte für Unternehmen werden unterstützt“, so Zoller-Frischauf.

Förderbeispiel in Kirchbichl

Zoller-Frischauf erkundete sich vor Ort bei der Firma Ovum Heiztechnik in Kirchbichl im Tiroler Unterland, die als Förderbeispiel gilt.
„Das geförderte Projekt betrifft die Regelung von intelligenten Wärmepumpen für Photovoltaikanlagen, um das Speichermanagement und damit den Energieverbrauch speziell für Einfamilienhäuser zu optimieren“, erklärt die Wirtschaftslandesrätin.

Mario Trainer aus Thiersee leistet mit seiner Tätigkeit als Innovationsassistent einen großen Beitrag. Die Planung und den Aufbau von Testanlagen, die Durchführung von Messungen, die Erstellung von Planunterlagen und die Programmierung der Wärmepumpe sind seine Aufgabenbereiche.
Das Projekt läuft noch bis Ende August 2019. 

Von der Schulbank zum Experten

„Für uns liegt der Mehrwert vor allem darin, dass sich unser Innovationsassistent auf ein Projekt konzentrieren und dieses durch seine hervorragende HTL-Ausbildung auf weiten Strecken selbständig durchführen kann. Zudem sammelt er wertvolle Erfahrungen und wird im Laufe des Projektes zu einem echten Experten“, erklärt Peter Krimbacher, Ovum-Geschäftsführer.

Damit sei der Innovationsassistent auch nach Ablauf des Projektes ein wertvoller Mitarbeiter im Sinne eines „Know-how-Trägers“. LRin Zoller-Frischauf sieht in der Förderung des Landes eine Win-Win Situation: „Sowohl der junge Innovationsassistent als auch das Unternehmen profitieren voneinander.“

Antragsstellung und Beratung zum Programm InnovationsassistentIn

Detaillierte Informationen und das Formular für Förderanträge finden sich hier: www.tirol.gv.at/innovationsassistentin. Hilfe und Beratung bei der konkreten Antragstellung bietet die Standortagentur Tirol-Bereich Förderprogramme. Kontaktdaten unter: www.standort-tirol.at/team

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