UN-Klimakonferenz 2018
Mit Holz gegen die Erderwärmung

v.L.: proHolz-Vorsitzender Karl Schafferer, LHStv. ÖR Josef Geisler und proHolz Tirol Geschäftsführer DI Rüdiger Lex in einem Rohbau in Holz-Massivbauweise. Holzbauten haben nur einen halb so großen CO2-Footprint wie Beton- oder Ziegelbauten.
  • v.L.: proHolz-Vorsitzender Karl Schafferer, LHStv. ÖR Josef Geisler und proHolz Tirol Geschäftsführer DI Rüdiger Lex in einem Rohbau in Holz-Massivbauweise. Holzbauten haben nur einen halb so großen CO2-Footprint wie Beton- oder Ziegelbauten.
  • Foto: proHolz Tirol/Franco Coccagna
  • hochgeladen von Laura Sternagel

Von 3. bis 14. Dezember treffen sich die Unterzeichnerstaaten der UN-Rahmenkonvention zum Klimawandel in Katowice in Polen. Kernthema der 24. UN-Klimakonferenz ist unter anderem die globale Erwärmung. Der Verein der Tiroler Forst- und Holzwirtschaft proHolz Tirol hebt die Bedeutung des Rohstoffes Holz im Zusammenhang mit dem Klimawandel hervor.

Bauen mit Holz spart CO2

Gegen die rasant voranschreitende Erderwärmung leistet Holz dabei einen unschätzbaren Beitrag. Holz zählt zu den ältesten Baustoffen, gleichzeitig weist der nachwachsende Rohstoff in die Zukunft und ist Problemlöser. So konnten allein durch das Bauen mit Holz statt mit herkömmlichen Materialien wie Ziegel und Beton im Zeitraum von zehn Jahren in Tirol erwiesenermaßen 500.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Zudem ergaben die Berechnungen, dass die Bäume, von denen das verbaute Holz innerhalb des besagten Zeitraums stammt, der Atmosphäre zusätzlich ca. 650.000 Tonnen CO2 entzogen haben. Fazit: Bauen mit Holz reduziert den CO2-Ausstoß in doppelter Hinsicht!

Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und dessen Nutzung entspricht den Prinzipien der Nachhaltigkeit. Landeshauptmann-Stellvertreter Josef Geisler verweist in dem Zusammenhang auf die Berechnungen der Tiroler Landesregierung (Gruppe Forst), „wonach jährlich nachhaltig ca. 1,8 Mio. Festmeter Holz in den Tiroler Wäldern genutzt werden können – wodurch die Fortwirtschaft zudem einen wichtigen Beitrag zum Produktionseinkommen der bäuerlichen Waldeigentümer leistet".

„Bauen mit Holz bedeutet also die Nutzung eines Rohstoffs, der im Wald, der leisesten ökologischen Fabrik, nachhaltig entsteht und bei seiner Nutzung als Baustoff nur einen Bruchteil der Energie im Vergleich zu anderen Baustoffen benötigt. Gewissermaßen als "zweiter Wald" im umbauten Raum wirkt Holz zudem als riesiger Kohlenstoff-Speicher. Demnach hat Holz als Baustoff einen kleinen CO2-Footprint, leistet aber einen gewaltigen Beitrag zum Klimaschutz“, erklärt Karl Schafferer, Vorstandsvorsitzender von proHolz Tirol. „Gebäude aus Holz haben einen nur halb so großen CO2-Footprint – sprich verursachen unterm Strich nur halb so viele CO2-Emissionen – wie vergleichbare Gebäude aus Ziegel oder Beton“, präzisiert Schafferer.

Lesen Sie hier mehr zum Thema COP 24 Katowice 2018!

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Bezirksblätter Tirol aus Innsbruck

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