Pflege
Nachtdienstzulage wird bezahlt und Optionsberatung verlängert

V.li.: Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf, LR Bernhard Tilg, Landesrat Johannes Tratter sowie Vizebürgermeister von Innsbruck Franz Gruber bei der Pflegeenquete.
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  • V.li.: Gemeindeverbandspräsident Ernst Schöpf, LR Bernhard Tilg, Landesrat Johannes Tratter sowie Vizebürgermeister von Innsbruck Franz Gruber bei der Pflegeenquete.
  • Foto: Land Tirol/Brandhuber
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TIROL. Anlässlich der Pflegeenquete im Landhaus in Innsbruck betonen Pflegelandesrat Bernhard Tilg und Gemeindelandesrat Johannes Tratter, dass die rechtlichen Grundlagen für die Entlohnung von Pflegekräften zu prüfen und in der Folge umgehend eine entsprechende Gesetzesnovelle auszuarbeiten sind.

„Es gibt hier eine Einigkeit zwischen der Landesregierung, den Gewerkschaften, der Stadt Innsbruck sowie dem Tiroler Gemeindeverband. Die Grundlage für die Gehaltsanpassung ‚Gleiches Geld für gleiche Arbeit‘ für alle Pflegekräfte in der Langzeitpflege in Tirol war und bleibt das Gehaltssystem der Tirol Kliniken. Dabei sind sämtliche Lohnbestandteile zu berücksichtigen, selbstverständlich auch die Nachtdienstzulage", erklären Tratter und Tilg unisono.

Optionsberatung

Neben der Nachtdienstzulage, die weiter ausbezahlt wird, ist auch eine Fristenverlängerung für die Optionsberatung vorgesehen. „Der derzeitigen Verunsicherung bei den Pflegekräften müssen wir Rechnung tragen. Die Frist für diese Nachdenkphase wird somit angemessen verlängert. Die Entscheidung für das alte oder neue Gehaltssystem kann daher von den betroffenen Pflegepersonen wohlüberlegt getroffen werden. Die Entscheidungsfreiheit auf der Grundlage eines transparenten Einblicks in das neue Gehaltssystem ist gewährleistet. Sowohl die Verlängerung der Optionsberatungen als auch die gesetzliche Verankerung der Nachtdienstzulage ist mit dem Tiroler Gemeindeverband abgestimmt. Land Tirol und Gemeinden ziehen an einem Strang", so die beiden Landesräte Tilg und Tratter.

Reger Andrang herrschte bei der Tiroler Pflegeenquete im Landhaus in Innsbruck.
  • Reger Andrang herrschte bei der Tiroler Pflegeenquete im Landhaus in Innsbruck.
  • Foto: Land Tirol/Brandhuber
  • hochgeladen von Alexander Schguanin

„Gleiches Geld für gleiche Arbeit“

Das neue Gehaltsschema soll Lohnunterschiede bei den Angehörigen der Gesundheits- und Sozialbetreuungsberufe in Tirol der Vergangenheit angehören. Der Grundsatz lautet „Gleiches Geld für gleiche Arbeit“, gleichgültig ob man im Pflegeheim, Krankenhaus oder in der mobilen Pflege eines Gesundheitssprengels tätig ist.

Neben einer fairen Entlohnung, sollen zudem auch Kompetenz und Engagement honoriert werden. Zudem besteht unter anderem aufgrund der Durchlässigkeit der Pflegeausbildungen die Möglichkeit, Karriere in der Pflege zu machen. 

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