ÖGB und GPA-djp Tirol
Reduzierte Öffnungszeiten und Sonntagsschließung für Handel gefordert

Da viele TirolerInnen derzeit im Home-Office arbeiten, sei eine spürbare Verlagerung des Einkaufsverhaltens spürbar
  • Da viele TirolerInnen derzeit im Home-Office arbeiten, sei eine spürbare Verlagerung des Einkaufsverhaltens spürbar
  • Foto: pressmaster/panthermedia
  • hochgeladen von Marlene Mülleder

TIROL. Eine Beschränkung der Öffnungszeiten für den Lebensmittel- und Drogeriehandel fordert die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp). Grund ist die derzeit hohe Kundenfrequenz. In der Kritik steht ebenfalls die Sonntagsöffnung in den Tourismusregionen, obwohl bereits alle Touristen aus Tirol abgereist sind.

„Die Handelsangestellten leisten gerade bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit gehende Arbeit, um die Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln zu gewährleisten. Die Kundenfrequenzen sind vielerorts höher als zu Weihnachtsfeiertagen. Um ein Mindestmaß an Ruhezeit für die Beschäftigten im Lebensmittel- und Drogeriehandel zu gewährleisten, braucht es dringend eine Beschränkung der Öffnungszeiten von 8:30 Uhr bis maximal 18 Uhr!“, erklärt David Schumacher, zuständiger Sekretär für den Handel in der Gewerkschaft GPA-djp. Für ihn könne die gewonnene Zeit fürs Nachschichten verwendet werden.

Menschen nicht im Stich lassen

„Wir dürfen die Menschen, die uns jetzt mit dem Nötigsten versorgen, nicht im Stich lassen!“, fordert Tirols ÖGB-Vorsitzender Philip Wohlgemuth und fährt fort: „Wir müssen in dieser schwierigen Zeit auf alle schauen!“
Da viele TirolerInnen derzeit im Home-Office arbeiten, sei eine spürbare Verlagerung des Einkaufsverhaltens spürbar. „Es braucht die langen Öffnungszeiten derzeit gar nicht", stellt Wohlgemuth klar.

Geöffnet am Sonntag? Nicht nachvollziehbar

Für Wohlgemuth und Schumacher ist es unerklärlich, warum die Supermärkte in den Tourismusregionen am Sonntag noch geöffnet haben. „Ermöglicht wird das durch die Tiroler Öffnungszeitenverordnung. Für uns ist aber klar: keine Touristen, keine Sonntagsöffnung!“, so die beiden unisono. Sie fordern, dass die Tourismusregelung außer Kraft gesetzt wird und in diesen Regionen auch der Handel ab sofort sonntags geschlossen bleibt.

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